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Aktualisierungen: Band I Harzkursbuch 2010 Fernverkehr Stand: 19.12.2009 Band II Harzkursbuch 2010 Nahverkehr Stand: 07.04.2010 Band II Harzkursbuch 2010 Auszug Quedlinburg Aktualisierung Stand: 01.08.2010 Band II Harzkursbuch 2010 Auszug Wernigerode Aktualisierung Stand: 01.08.2010 |
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HARZ-KURSBUCH Ausgabe Sommer 2010 -
Änderungen in den Bereichen Wernigerode und Quedlinburg (Q-Bus) ab 01.08.2010
(Stand: 25.07.2010)
Zum 01.08.2010 tritt auf den Linien von Q-Bus im ehemaligen Kreis Quedlinburg
ein neuer Fahrplan in Kraft. Er bringt eine Angebotsreduzierung von ca. 10 % mit
sich, wobei die meisten touristisch interessanten Fahrten jedoch erhalten
bleiben. Wir haben die Tabellen von Q-Bus überarbeitet und bieten Ihnen
anliegend einen Auszug aus dem „Harz-Kursbuch“ an, der die Fahrpläne der
betroffenen Linien mit dem Stand ab 01.08.2010 enthält.
Band II Harzkursbuch 2010
Auszug Quedlinburg
Aktualisierung Stand: 01.08.2010
Band II Harzkursbuch 2010
Auszug Wernigerode
Aktualisierung Stand: 01.08.2010
Soweit Änderungen nach Ende der Sommerferien auch auf anderen Buslinien im
Harz in Kraft treten, werden wir auch diese zusammenstellen und in gleicher Form
veröffentlichen.
Zugleich möchten wir Ihnen einen „Abo-Service“ anbieten. Wenn Sie uns beim Kauf
des „Harz-Kursbuchs“ Ihre Anschrift oder Ihre E-Mail Adresse mitteilen ...weiter
Initiative veröffentlicht eine
Denkschrift
zur Erhaltung und Weiterentwicklung der Eisenbahnstrecken im niedersächsischen
Südharz
(Stand: 08.06.2010)
Die Denkschrift ist die Antwort der Initiative
"Höchste Eisenbahn für den Südharz" auf das Konzept 2013+ der
Landesnahverkehrsgesellschaft Niedersachsen (LNVG).
Die LNVG hat 15 Jahre nach der grundlegenden Neuorganisation des
Schienenverkehrs im Zuge der Bahnreform, mit der die Verantwortung für die
Gestaltung des Schienenpersonennahverkehrs (SPNV) auf die Länder übergegangen
ist, wofür diese einen garantierten Betrag aus dem Steueraufkommen des Bundes
zur Verfügung gestellt bekamen und bekommen (die so genannten
„Regionalisierungsmittel“), eine Zwischenbilanz gezogen und die Ziele der
nächsten Jahre im Konzept „2013+“ abgesteckt.
Hiernach besteht für die beiden Eisenbahnstrecken im Landkreis Osterode am Harz, die Strecke 357 Göttingen – Herzberg – Walkenried – Nordhausen und die Strecke 358 Braunschweig – Seesen – Osterode – Herzberg, ausgehend von einem zwischen dem Land, der LNVG und der Deutschen Bahn (DB) abgeschlossenen Vertrag über das „Harz-Weser-Netz“, eine Bestandsgarantie bis über 2020 hinaus, da sich Land und LNVG zur Bestellung von Zugleistungen verpflichtet haben und die DB im Gegenzug die Sanierung des Streckennetzes zugesichert hat. Auch ist es oberstes Ziel der LNVG, das heutige Streckennetz in Niedersachsen weiter zu betreiben ... weiter Download Denkschrift
"Höchste Eisenbahn" regt
Fahrplanänderungen ab Dezember 2010
an
(Stand: 08.06.2010)
Die Initiative „Höchste Eisenbahn für den Südharz“ hat sich mit einigen
Änderungsvorschlägen zum Fahrplan 2010/2011 an die Landesnahverkehrsgesellschaft
in Hannover gewandt. Ausschlaggebend hierfür war die Präsentation der LNVG zur
Weiterentwicklung des Fahrplankonzepts in Niedersachsen (2013+), die für die
Strecken im Südharz zwar ausreichende Fahrgastzahlen ausweist, zugleich aber
Überlegungen zur Steigerung der Attraktivität fordert, um dem Rückgang der
Bevölkerungszahlen begegnen zu können.
Eine wichtige Zielgruppe sind hierbei die Berufspendler nach Göttingen oder Hannover. Um für diese Zielgruppe noch bessere Bedingungen zu erzielen, schlägt „Höchste Eisenbahn“ vor:
Fortsetzung der Walkenrieder
Eisenbahngeschichte erschienen
(Stand: 08.06.2010)
1988 erschien aus der Feder von Michael Reinboth beim Verein für
Heimatgeschichte Walkenried das Büchlein „Streifzüge durch die Walkenrieder
Eisenbahngeschichte“, in welchem die Geschichte der Eisenbahn in und um
Walkenried in lockerer Form mittels diverser Spaziergänge zu interessanten
historischen Stellen geschildert wurde. Das Heft fand seinerzeit viel Interesse,
aber von der letzten Auflage fanden sich im Archiv des Vereins noch ein paar
Päckchen.
1988 waren freilich mehrere Ereignisse nicht voraussehbar, die wesentlichen Einfluss auf die neuere Eisenbahngeschichte auch im Südharz haben sollten. Deswegen hat sich Michael Reinboth entschlossen, ein kleines Ergänzungsheft aufzulegen, in dem die Geschichte der Eisenbahn am Südharz von 1989 bis 2009 zusammengefasst dargestellt wird. Gerade weil der Autor die letzten 20 Jahre hautnah miterlebt hat, ist das Heft anders als das für die Geschichte von 1869 bis 1988 nicht frei von persönlichen Eindrücken ...weiter
Initiative: Kommentar zu
Kürzungsvorschlägen in der Eisenbahnpolitik
(Stand: 17.05.2010)
Auslandsinvestitionen ja, Schienenverkehr in Deutschland nein? Der
Kürzungsvorschlag von Roland Koch führt ohne Strategiewechsel in der
Eisenbahnpolitik zum Ende des Nahverkehrs
Es war eigentlich nur eine Frage der Zeit, wann im Zuge der Spardiskussionen um
öffentliche Haushalte wieder die Keule „Kürzung der Subventionen im Nahverkehr“
ausgepackt werden würde. Bezeichnenderweise ist es nun wieder Roland Koch, der
den Öffentlichen Nahverkehr attackiert, nachdem er noch vor kurzem große
Geldsummen zugunsten des Automobilkonzerns Opel in die Hand nehmen wollte. Von
ihm haben wir auch nichts vernommen, als rund 5 Milliarden Euro via
Abwrackprämie an die Autofahrer ausgeschüttet wurden
...weiter
Initiative: Schlussfolgerungen aus
der Präsentation „2013+“ der LNVG Niedersachsen
(Stand: 17.05.2010)
Am 6.5.2010 wurde das Konzept „2013+“ der LNVG mit den detaillierten
Überlegungen und Plänen zur Region Südniedersachsen in Hildesheim vorgestellt.
Die wesentlichen Ergebnisse der Präsentation und der Auswertung der so genannten
„Langfassung“ des Konzepts sowie zu ziehende Schlüsse für den Südharz werden
nachstehend dargestellt.
Der niedersächsische Weg zur Verbesserung des Schienenpersonennahverkehrs
Das Land Niedersachsen bzw. die mit der Umsetzung der Regionalisierung des Schienenpersonennahverkehrs von diesem eingerichtete Landesnahverkehrsgesellschaft (LNVG) haben seit 1996 einen eigenen, von dem der meisten anderen Bundesländer abweichenden Weg beschritten, um mit den verfügbaren Mitteln den SPNV im Lande zu erhalten und zu verbessern. Während andere Länder die Anzahl der gefahrenen Zugkilometer teilweise deutlich gesteigert und damit die Fahrpläne teilweise signifikant verdichtet haben, hat sich die LNVG hierbei sehr zurückgehalten und das Fahrplanangebot nur um knapp 14 % ausgeweitet. Dafür wurde in erheblichem Umfang in Fahrzeuge und Stationen investiert und unter anderem ein „Fahrzeugpool“ eingerichtet, aus dem den Verkehrsunternehmen die Fahrzeuge zur Durchführung des Betriebs zur Verfügung gestellt werden. Ferner wurden bereits erhebliche Verkehre ausgeschrieben und im Wettbewerb vergeben. Letzteres trug erheblich zur Kostensenkung bei und ermöglichte der LNVG eine Stabilisierung des Fahrplanangebots auch bei stagnierenden und zum Teil sinkenden Regionalisierungsmitteln. Es gab in Niedersachsen auch nur sehr wenige Inbetriebnahmen neuer Stationen und nur eine Inbetriebnahme einer zuvor stillgelegten Eisenbahnstrecke. Dafür wurde seit 1996 nur eine Strecke stillgelegt, nämlich die von Scharzfeld nach Bad Lauterberg ...weiter
Zukunftskonzept für den Nahverkehr
auf der Schiene - LNVG präsentiert Neuerungen für den Süden Niedersachsens
(Stand: 06.05.2010)
Presse-Information der Landesnahverkehrsgesellschaft Niedersachsen
mbH (LNVG)
HANNOVER/HILDESHEIM, den 06.05.2010 Die Landesnahverkehrsgesellschaft
Niedersachsen mbH (LNVG) hat heute im Beisein des ersten Kreisrats Hans-Heinrich
Scholz im Hildesheimer Kreishaus das Zukunftskonzept Schienenpersonennahverkehr
(SPNV) für den Süden Niedersachsens vorgestellt. Kern des Konzepts ist die
Sicherung aller bestehenden SPNV-Linien verbunden mit der Ausweitung des
Verkehrsangebots, die weitere Modernisierung von Stationen und Fahrzeugen sowie
der Einsatz von mehr Personal in den Zügen. Hans-Heinrich Scholz bedankte sich
für die gute Zusammenarbeit zwischen der LNVG und den Kommunen im Umfeld der
Region Hannover. Gerade der unmittelbar benachbarte Landkreis Hildesheim habe
durch diese Zusammenarbeit aufgrund des vorhandenen dichten Schienennetzes
profitiert ... weiter unter
http://www.lnvg.niedersachsen.de/download/pi/2010-05-06.pdf
Mitteilung der DB Regio:
Platzeinschränkungen auf der HarzWeserBahn vsl. bis 9. Mai - Technische
Störungen an den Fahrzeugen Vt 648
(Stand: 17.04.2010)
DB Regio:
Aufgrund technischer Störungen, die die Kuppelbarkeit der Fahrzeuge VT 648 der
HarzWeserBahn einschränken, können diese Züge bis auf weiteres nicht in der
planmäßigen Doppeltraktion verkehren. Daher kommt es auch weiterhin zu
Einschränkungen im gewohnten Platzangebot. Voraussichtlich ab Montag, 10. Mai,
werden die Züge wieder in der planmäßigen Doppeltraktion verkehren ...weiter
http://www.bahn.de/blitz/view/niedersa/uebersicht.shtml
Spezial : Zukunftskonzept der LNVG
für den Nahverkehr auf der Schiene - Zusammenstellung von Fakten und Meinungen
(Stand: 17.04.2010)
a. Informationen der LNVG
Pressemitteilung der LNVG vom 25.03.2010
PDF-Datei
mit detaillierten Informationen
PowerPoint Präsentation der LNVG
b. Initiative: Harz 2013+ oder: Die
Fläche ist besser als ihr Ruf
(Stand: 17.04.2010)
Am Konzept „2013+“ der Landesnahverkehrsgesellschaft (LNVG) gibt es wenig bis
ganz wenig zu kritisieren. Bisher Geschaffenes und noch Geplantes werden
schlüssig dargelegt. Die Thesen, welche von der LNVG aufgestellt werden, stimmen
hoffnungsfroh, und dies auch dann, wenn man in der so genannten „Fläche“ und
dann auch noch in einem schrumpfenden Gebiet wie dem Südharz wohnt ...weiter
c. Pressemitteilung des VCD: „Die
Fläche bleibt weiter außen vor!“ - Lediglich bestehende Bahnlinien profitieren
von Zukunftsplanungen
(Stand: 25.03.2010)
Hannover. „Wenn der Kern der Bahn-Politik des Landes die Sicherstellung und
Verbesserung des bestehenden Angebotes ist, dann reicht das für zukünftige
Ansprüche nicht aus!“, kommentiert Michael Frömming, Landesvorsitzender des
Verkehrsclub Deutschland (VCD) die heute von der Landesregierung vorgestellten
Perspektiven für den Nahverkehr in Niedersachsen. Es sei absehbar, dass auch in
der Fläche sich die Auto-Mobilität weiter verteuern würde und Alternativen in
Angriff genommen werden müssten ...weiter
Initiative: Meldungen aus dem
Südharz
(Stand: 17.04.2010)
ZÜGE ZWISCHEN BRAUNSCHWEIG UND
HERZBERG ERNEUT UNPÜNKTLICH
Die Kunden der Strecke Braunschweig - Herzberg werden in diesen Wochen erneut
auf eine Geduldsprobe gestellt. Bei vielen ist die Unzufriedenheit groß. Nach
den Pannen im Rahmen der defekten Weiche in Gittelde sind es nun wieder
Bauarbeiten, die dazu führen, dass Züge oft verspätet in Herzberg eintreffen und
Anschlüsse versäumt werden ...weiter
ES GESCHEHEN NOCH ZEICHEN UND WUNDER: GLEIS 5 IN
NORDHAUSEN WIRD ERNEUERT
Nach mehrmaligem Verzug ist es nun wahr geworden. Die DB Netz hat aus ihren 750
Millionen Euro Gewinn ein paar Euros abgezweigt und steckt sie in die Erneuerung
des maroden Schienennetzes (wofür unter anderem die Zuschüsse des Bundes auch
gedacht sind). Das nur noch mit 10 km/h befahrbare Stumpfgleis 5 für die
Northeimer Züge im Bahnhof Nordhausen wird derzeit erneuert und soll ab 17.4.
wieder zur Verfügung stehen. Leider bleibt man offenbar auf halbem Wege stehen
und tauscht die entsprechende Weiche nicht mit aus. Aber bei DB Netz freut man
sich auch über kleine Fortschritte ...weiter.
ANSCHLUSSGLEIS ZUM ANHYDRITWERK WIRD WIEDER NUTZBAR
GEMACHT
Im Bahnhof Niedersachswerfen sind die Gleisbauer auch zugange. Das jahrelang
brach liegende und in schlechtem Zustand befindliche Anschlussgleis in das
Anhydritwerk am Kohnstein wird derzeit samt den Gleisen im Werksgelände
runderneuert. Offensichtlich sollen wieder Güterzüge ab Kohnstein verkehren. Für
die Strecke Northeim - Nordhausen eine prinzipiell gute Nachricht, wenngleich
damit die zum Stillstand gekommende Zerstörung des Kohnsteins durch
Anhydritabbau wieder Fahrt gewinnen dürfte. Aber immer noch besser als Abbau und
Abtransport auf der Straße... Freuen wir uns also auf zukünftig wieder etwas
lebhafteren Güterverkehr im Abschnitt Nordhausen - Niedersachswerfen, wo
gegenwärtig schon die Übergaben vom und zum "RAW" in Woffleben fahren, ab und an
Holz verladen wird und zudem viermal wöchentlich der Güterzug von und nach
Scharzfeld durchkommt ...weiter
"HARZ-KURSBUCH", Sommerausgabe, jetzt auch gedruckt
erhältlich
Das HARZ-KURSBUCH der Initiative wurde aus Anlass des Fahrplanwechsels der HSB
neu aufgelegt und enthält auch die Änderungen im Busverkehr rund um Altenau und
Clausthal-Zellerfeld sowie die neue durchgehende Buslinie Wernigerode -
Quedlinburg. ...weiter
Initiative veröffentlicht
aktualisierten Harzfahrplan
(Stand: 07.04.2010)
Die Sommerausgabe des Harzfahrplans beinhaltet
aktualisierte Bustabellen ab 07.04.2010 und den HSB-Fahrplan ab 24.04.2010.
Initiative begrüßt die
Weiterentwicklung des Landesnahverkehrskonzepts
(Stand: 01.04.2010)
In den Anfangsjahren der Regionalisierung des
Schienenpersonennahverkehrs hat unter anderem auch „Höchste Eisenbahn“ immer
wieder einmal die Frage nach Aktivitäten des Landes Niedersachsen auf diesem
Gebiet gestellt. Während andere Bundesländer schon aktiv in Mehrbestellungen und
Investitionen eingestiegen waren, tat sich hierzulande herzlich wenig. Die EXPO
2000 lenkte Aufmerksamkeit und Investitionen in starkem Maße in Richtung
Landeshauptstadt.
Seither jedoch hat die Landesnahverkehrsgesellschaft (LNVG) unter der Regie von Wolf Gorka einen sehr konsequenten Kurs eingeschlagen, der, wie es scheint, unter seinen Nachfolgern Menn und Hoffmeister seine Fortsetzung findet und ganz offenbar auch vom Wirtschaftsministerium weiterhin unterstützt wird. Das soeben vorgestellte Konzept „2013+“ setzt auf die Sicherung aller bestehenden Bahnlinien in Niedersachsen sowie auf weitere qualitative Verbesserungen durch neue oder modernisierte Fahrzeuge, Stationen und Strecken.
Natürlich gäbe es hier und da auch etwas zu kritisieren. Zum Beispiel, dass man nach dem „Haller Willem“ bei keiner einzigen stillgelegten Bahnstrecke einen Bedarf für die Wiedereröffnung sieht und dass man bei der Bestellung von Mehrleistungen weiterhin sehr zurückhaltend verfährt. Aber das Positive überwiegt bei weitem ...weiter
Südniedersachsen bei den Fahrpreisen
wieder Spitze
(Stand: 01.04.2010)
Der Verkehrsverbund Süd-Niedersachsen (VSN) hat seine im Januar 2010 nicht
erfolgte übliche Preiserhöhung im April 2010 nachgeholt und sich nach kurzer
Verschnaufpause damit seine Spitzenposition bei den Preisen wieder
zurückerobert.
Die Südharzer zahlen nach der durchschnittlich 2,5 % betragenden Erhöhung nunmehr wieder die höchsten Fahrpreise in weitem Umkreis. Für ein gutes Jahr hatte man wenigstens in der Preisstufe 1 des VSN mit dem VRB gleichgezogen, aber nun setzt man sich schon in dieser untersten Stufe um 5 Cent ab. Nach oben, versteht sich.
Dieses Mal müssen „Kürzungen der Ausgleichzahlungen“ als Grund für die Preisanhebung herhalten. Letztes Mal, als man einen deutlich größeren Schluck aus der Pulle nahm, waren es „gestiegene Energiekosten“. Diese sind seither deutlich gesunken, was eigentlich Grund für Fahrpreissenkungen hätte sein müssen. Und Ausgleichszahlungen werden andernorts auch gekürzt, ohne dass dort gleich beim Kunden zugelangt wird ...weiter
Herzberg: Doppelzugtaufe
mit hunderten Zuschauern
(Stand: 15.03.2010)
Am Samstag erfolgte unter den Augen von knapp 200 Zuschauern das nicht
alltägliche Ereignis einer Doppelzugtaufe. Die Bürgermeister der Städte Herzberg
am Harz und Osterode am Harz, Gerhard Walter und Klaus Becker, tauften gemeinsam
mit Guido Verhoefen, Regionalleiter Marketing der DB Regio AG, Region Nord, zwei
Regionalzüge der ...weiter
Ab Dezember 2011 im Nordharz -
Gemurkse soll an die an Stelle eines vertakteten Fahrplanangebots treten -
Initiative stellt
Fahrplanentwurf vor
(Stand: 15.03.2010)
Die Initiative „Höchste Eisenbahn für den Südharz“ führt den Begriff „harz“ im
Namen und beobachtet daher auch, was in anderen Regionen unseres schönen
Mittelgebirges oder vielmehr an dessen Rand fahrplantechnisch passiert. Der
westliche Nordharz ist schon deswegen von großem Interesse, weil das Angebot
hier auf vielfältige Weise mit dem des Südharzes verknüpft ist – oder auch
nicht, wie das Abhängen aller Anschlüsse in Salzgitter-Ringelheim zeigt.
Schon mehrfach war der Fahrplan rund um Bad Harzburg und Goslar Zielscheibe von Sparbemühungen des zuständigen Zweckverbandes Großraum Braunschweig (ZGB). Nach Zuweisung von mehr Geld – zuletzt aus dem Topf der Landesnahverkehrsgesellschaft – konnten die schlimmsten Auswüchse verhindert oder wieder beseitigt werden. Nun ist es wieder einmal so weit: Für Dezember 2011 droht der ZGB wieder mit Streichungen, wenn er nicht von irgendwo her zusätzliches Geld bekommt. Wo das übrige Geld bleibt, wird allerdings nicht verraten. Vermutlich fließt es in den „Regio-Bus“, der in der Region Braunschweig in vielen Bereichen im Takt fährt und hierfür natürlich Geld benötigt.
Während man hier Wert auf einen Takt legt, soll es damit im Bahnverkehr im Nordharz ab Dezember vorbei sein. Möglicher Weise verkehren abschnittsweise auch ein paar Züge zu viel. Aber wie bei der Gestaltung des „neuen Angebots“ verfahren wird, sagt viel über die Qualität der Planungsarbeit aus ...weiter
Südharz: Fortsetzung zum
Himmelreich-Heft erschienen - Geologisches und Geschichtliches zum Höllstein und
Sachsenstein
(Stand: 15.03.2010)
Die Südharzstrecke Northeim – Nordhausen durchzieht zwischen Osterhagen und
Niedersachswerfen einen Teil des Südharzes, der stark von der
Gipskarstlandschaft geprägt ist. Dies bleibt dem links und rechts aus dem
Fenster blickenden Fahrgast nicht verborgen. Deswegen ist das als Fortsetzung
zum Heft „Himmelreich und Walkenrieder Tunnel“ nun erschienene Büchlein über den
Höllstein, den Sachsenstein und die Sachsenburg auch für Fahrgäste der Südharzer
Züge vielleicht eine willkommene Lektüre, um mehr über das zu erfahren, was man
aus dem Zugfenster sieht ...weiter
Fahrplanvorschläge der Initiative finden Interesse
(Stand: 15.03.2010)
Vor einigen Wochen hatten wir unsere Vorstellungen zur Gestaltung des künftigen
Fahrplanangebotes für die Strecken westlich der Leine aus Anlass der geplanten
Ausschreibung der dortigen Teilnetze unter anderem an die LNVG und die Landräte
in Northeim und Osterode versandt. Inzwischen liegen zwei Rückmeldungen vor.
Die LNVG, Bereich Angebotsplanung, bedankt sich für die Vorschläge, welche aus ihrer Sicht gute Anregungen enthalten. Auch die LNVG tendiert offenbar in Richtung eines eher weiträumigen Angebots. Inwieweit diese beim Partner, dem Aufgabenträger in Nordrhein-Westfalen, auf Gegenliebe stoßen, ist freilich noch offen. Immerhin: Unsere Anregungen werden in die Gespräche einfließen ...weiter
Magere Antwort aus dem Hause Bode -
Niedersächsischer Wirtschaftsminister sieht sich gegenüber der DB AG nicht in
der Pflicht
(Stand: 09.03.2010)
Im Februar hatte sich „Höchste Eisenbahn“ , nachdem es wiederholt zu
Zwischenfällen auf dem Bahnhof Gittelde, verursacht durch mangelhafte
Infrastruktur, und damit verbundenen Verspätungen und Anschlussverlusten für die
Fahrgäste gekommen war, unter anderem an den neuen niedersächsischen
Wirtschaftsminister Bode mit der Bitte um Intervention bei der DB gewandt.
Mit Datum 2.3. hat der Minister nun geantwortet. Er bestätigt den Eingang des Schreibens, belehrt „Höchste Eisenbahn“ über Artikel 87 e des Grundgesetzes, bedauert die Vorfälle, erklärt sie mit dem „harten“ Winter und sieht sich ansonsten nicht in der Pflicht.
Zur Erinnerung: „Höchste Eisenbahn“ hatte unter anderem argumentiert, dass es durch Schlechtleistung der DB Netz AG (Marodes Stellwerk in Gittelde, Personalausfälle u.a.m.) Verspätungen und Zugausfälle gibt, welche zur Abwanderung von Fahrgästen führen können und werden. Die Züge aber werden von der landeseigenen Gesellschaft, der LNVG, bestellt und bezahlt. Es kann folglich dem Wirtschaftsministerium nicht egal sein, mit welcher Qualität diese Leistungen erbracht werden.
Ist es aber offensichtlich. Und dies, obwohl es bezüglich des Harz-Weser-Netzes sogar einen Vertrag zwischen Land und Bahn gibt, dessen Tenor lautet: Wir bestellen 20 Jahre lang Züge, und ihr bringt das Netz in Ordnung. Letzteres geschieht zwar, aber wesentlich langsamer als vorgesehen, und dort, wo noch nichts in Richtung elektronisches Stellwerk getan wurde, rottet weiter alles vor sich hin – und das hat mit einem vorgeblich harten, für den Harz aber eigentlich nicht ungewöhnlichen Winter nichts, aber auch gar nichts zu tun. Bei genauerem Lesen unseres Schreibens hätte dies auffallen müssen ...weiter
Herzberg: Doppelzugtaufe am
13.03.2010
(Stand: 09.03.2010)
Am kommenden Samstag, dem 13.03.2010 findet in Herzberg eine Doppelzugtaufe ab
11.00 Uhr statt. Die beiden Dieseltriebwagen vom Typ VT 648 werden auf die Namen
"Herzberg am Harz" und "Osterode am Harz" getauft.
Stellungnahme des Regionalnetzes Harz-Weser
der Deutschen Bahn zu Aussagen der Initiative über Zukunftsfähigkeit
(Stand: 15.02.2010)
Nach Aussagen des Leiters Regionalnetz Harz-Weser, Udo Diedrich, sei die
Kritik in einigen Punkten gerechtfertig und werde nicht bestritten. Bezüglich
der Investition und der Instandhaltung liege die Initiative jedoch falsch.
Im Harz-Weser-Netz wurden über 80 km Gleis im letzten Jahr erneuert , was über
ein Volumen von 30 Mio. € hinausginge. Dies seien auch die Raten für 2010 und
2011. Die Inbetriebnahme des nächsten Bauabschnitts von Braunschweig nach Goslar
sei 2014.
In der Instandhaltung lag der Schwerpunkt u.a. in dem Vegetationsrückschnitt im
Herbst z.B. von Bad Harzburg über Kreiensen nach Holzminden , so dass es hier zu
keinen Windbruch oder Schneebruch kam.
Zurzeit werde in den Abschnitten von Herzberg nach Seesen und auf der Nei-Tech
Strecke unter erschwerten Bedingungen gearbeitet.
Der Schneepflug war auch schon mehrere Tage im Einsatz ...weiter
Ist das regionale Harz-Weser-Netz
der Deutschen Bahn zukunftsfähig?
(Stand: 13.02.2010)
Vor einigen Jahren wurden in etlichen Regionen Deutschlands Teilnetze aus der
„großen“ Verwaltung der Deutschen Bahn ausgegliedert und sollten als
„Regionalnetze“ zeigen, ob lokales Management zur Verbesserung der betrieblichen
und finanziellen Situation ein geeigneter Weg ist. Die ausgegliederten Netze
waren und sind solche mit integriertem Zugbetrieb und solche, bei denen nur das
Streckennetz mit Stellwerken und anderem Zubehör in eigene Verwaltung gegeben
wurde.
Ein solches Netz ist das „Harz-Weser-Netz“, welches alle Strecken links und
rechts der Leine betreut, die nicht zum Fernverkehrsnetz der Bahn gehören. Und
das sind in Südniedersachsen praktisch alle Strecken von Braunschweig bis
Göttingen und von Nordhausen bis Altenbeken mit Ausnahme der beiden
Nord-Süd-Magistralen. Das Harz-Weser-Netz, dessen Leitung sich in Göttingen
befindet, trat einigermaßen ambitioniert an seine Aufgabe heran, und in den
ersten Jahren seiner Existenz wurde auch einiges investiert und saniert. Unter
anderem ging der erste Abschnitt des für das gesamte Netz vorgesehenen
elektronischen Stellwerks in Göttingen in Betrieb, von dem aus die Strecken
westlich der Leine ferngesteuert werden. Viele Kilometer Gleis wurden in Ordnung
gebracht, freilich nachdem sie von der DB über Jahre und Jahrzehnte so gut wie
gar nicht investiv bedacht worden waren. Noch 2009 wurden mehrere Abschnitte
über Wochen gesperrt und saniert
...weiter
"Höchste Eisenbahn" plädiert für
bessere Anbindung an Rhein und Ruhr
(Stand: 01.02.2010)
Die von der LNVG angekündigte Ausschreibung der Strecken westlich und östlich
der Leine hat die Initiative "Höchste Eisenbahn für den Südharz" zum Anlass
genommen, ein Konzept für die bessere Anbindung des Nord- und Südharzes über
Kreiensen bzw. Northeim an Paderborn und das Ruhrgebiet und Rheinland zu
entwerfen. Die Studie wurde heute per Post der LNVG und den Landräten der Kreise
Goslar, Northeim und Osterode am Harz übermittelt.
Kern des Konzepts ist ein zweistündlich durchgehend zwischen Göttingen,
Paderborn und Bielefeld verkehrender Zug, der in Bodenfelde mit durchgehenden
Zügen der Relation Nordhausen - Northeim - Bodenfelde und in Ottbergen mit
durchgehenden Zügen der Relation Bad Harzburg - Kreiensen - Holzminden -
Ottbergen verknüpft und in Paderborn optimal an den Regionalexpress nach
Düsseldorf angebunden wird, natürlich auch in der Gegenrichtung. In den
Zwischenlagen soll vor allem die Anbindung von Holzminden sowie den Stationen
zwischen Bodenfelde und Hardegsen an Hannover verbessert werden
...weiter
Südharzer Bahnsteige: Winterdienst
nach mehrmaligen Hinweisen weiter unzureichend
(Stand: 01.02.2010)
Nach mehr als zwei Wochen Korrespondenz mit DB Station & Service ist leider
festzustellen, dass sich bei der Schneeräumung auf den Bahnsteigen im Südharz
nichts geändert hat, sieht man einmal vom inzwischen geschobenen Bahnsteig in
Bad Lauterberg-Barbis ab.
Aktuell (31.01.) sind zum Beispiel die Bahnsteige in Walkenried jenseits einer
Länge von 45 Metern nicht mehr betretbar. Bei planmäßig vorkommenden
Doppeltraktionen mit Triebwagen VT 648 (zum Beispiel Northeim ab 21.06 Uhr,
Walkenried 21.52 Uhr) kann aus dem hinteren Triebwagen schlicht und ergreifend
nicht mehr ausgestiegen werden, weil der Räumdienst dort nicht nur nicht geräumt
hat, sondern obendrein den übrigen Schnee noch wie einen Wall davorgeschoben
hat.
Es besteht - ganz klar gesagt - Gefahr für die Gesundheit der Fahrgäste
...weiter
Süd-Westharzstrecke: Marode
Infrastruktur in Gittelde lässt Anschlüsse platzen
(Stand: 25.01.2010)
Spätestens seit dem Fahrplanwechsel am 13.12.2009 kommt es bei den Zügen der
Westharzstrecke auf jede Minute an. Zu den gewohnt schlanken, also mit wenig
Wartezeit verbundenen Anschlüssen in Herzberg und Braunschweig sind nun
zweistündlich noch solche in Seesen hinzugekommen. Diese sind Bestandteil des
„IC-Wegfall-Ersatzpakets“ von Landesnahverkehrsgesellschaft (LNVG) und Bahn und
sollen einmal die IC und zum anderen die vor einem Jahr gestrichenen Anschlüsse
in Salzgitter-Ringelheim kompensieren.
Doch genau einen Tag vor dem Fahrplanwechsel brach die jahrzehntealte
Infrastruktur des Kreuzungsbahnhofs Gittelde zum ersten Mal zusammen ...weiter
Siehe auch Harz-Kurier Artikel
http://www.harzkurier.de/news.php?id=10190
Initiative: Bei Ausschreibung des
Zugverkehrs auf durchgehende Verbindungen achten
(Stand: 11.01.2010)
Die LNVG hat jüngst angekündigt, bis 2015 den
Zugverkehr im Harz-Weser-Netz in mehreren Losen auszuschreiben und zu vergeben.
Das ist im Prinzip für die Kunden des Nahverkehrs eine gute Nachricht, denn alle
Erfahrung zeigt, dass nach Ausschreibungen bessere Leistungen und vor allem ein
besserer Service angeboten werden. Interessanter Weise auch bei der Deutschen
Bahn, die erstaunlicherweise wieder zum Einsatz von Zugbegleitpersonal fähig
ist, wenn sie es denn muss. Personal, welches wohlgemerkt Fahrscheine verkauft
und berät – etwas, was uns im Südharz nun schon viele Jahre fehlt, aber
andernorts, zum Beispiel beim „Harz-Elbe-Express“ oder der NordWestBahn, längst
üblich ist. Dort gibt es sogar Fahrscheinautomaten und Faltblätter mit
Informationen im Zug – davon träumen wir hier schon lange. Es geht auch bei der
DB, wie die Züge zwischen Nordhausen und Erfurt beweisen
...weiter
Westharzstrecke Braunschweig –
Herzberg: Kaum noch pünktliche Züge und reihenweise Anschlussverluste
(Stand: 11.01.2010)
Auf der Westharzstrecke der Deutschen Bahn zwischen Braunschweig und Herzberg
ist seit einigen Wochen gründlich „der Wurm drin“. Besonders am Vormittag häufen
sich die Zugverspätungen mit Anschlussverlusten. Als Grund wird zumeist eine
„Weichenstörung“ angegeben.
Am Montag, den 4.1. vormittags war es mal wieder so weit: Ankunft des Zuges aus Braunschweig, planmäßig um 9.21 Uhr in Herzberg, mit knapp 20 Minuten Verspätung und Verlust der Anschlüsse nach Nordhausen und Göttingen. Abfahrt des Gegenzuges mit 10 Minuten Verspätung. Infolge des Kreuzungsaufenthaltes in Gittelde erhielt auch der nachfolgende Zug nach Herzberg rund 10 Minuten Verspätung… und so weiter.
Am 7.1. vormittags ein noch schlimmeres Bild. Teilweise bis zu 30 Minuten Verspätung wiesen die Züge auf. Anschlüsse in Herzberg nach Göttingen, in Seesen nach Kreiensen, in Braunschweig nach Berlin gab es natürlich nicht. Wieder wurde eine „Weichenstörung“ als Grund benannt. Dies war auch an den 2 Tagen vor Fahrplanwechsel am 11. und 12.12.2009 schon der Fall gewesen ...weiter
Initiative: Auch ein Nicht-Ereignis
kann erfreuen
(Stand: 11.01.2010)
Für gewöhnlich kommentieren wir hier für den ÖPNV mit Bahn und Bus
erfreuliche oder – leider wesentlich häufiger – unerfreuliche Ereignisse. Ganz
selten gilt es einmal, ein ausgebliebenes Ereignis zu kommentieren.
Ob wir in der kommenden Woche über ausgebliebene
Verspätungen im Zugverkehr im Südharz angesichts neuer Schneefälle schreiben
dürfen, steht noch dahin. Aber ein Ereignis, welches uns mit schöner
Regelmäßigkeit zum Jahreswechsel ereilt hat, ist dieses Mal tatsächlich
ausgeblieben:
Die übliche Preiserhöhung des VSN
...weiter
500. Newsletter der Initiative mit
historischem Video von der Grenzöffnung 1989
(Stand: 03.01.2010)
In diesen Tagen verschicken wir unseren 500. Newsletter. Seit Gründung der
Initiative 1997 dienen E-Mails als Hauptkommunikationsmedium innerhalb der
Initiative, um den gleichen Informationsstand innerhalb der angeschlossenen
Verbände sicherzustellen. Ende 1997 haben wir daraus einen journalistisch
bearbeiteten Newsletter abgeleitet.
Aktuell erhalten über 160 Interessierte unseren Newsletter. Die Empfänger sind
Vertreter der uns unterstützenden Umwelt- und Verkehrsverbände,
Entscheidungsträger des ÖPNV, Politiker auf Kommunal- Landes- und Bundesebene
sowie interessierte ÖPNV-Kunden.
Stets war es und ist es auch zukünftig unser Ziel über Sachverhalte zu
berichten, die uns als ÖPNV-Kunden wichtig sind bzw. uns als selbstverständlich
erscheinen. Bei zu großer Abweichung unserer Erwartungshaltung von den
tatsächlichen Gegebenheiten haben wir entsprechende Forderungen und auch
Lösungsansätze in unseren Newslettern formuliert.
So sprachen wir uns in unseren Newslettern u.a. nachdrücklich für Sanierungen,
Bauarbeiten außerhalb der Winterzeit, besser organisierten SEV, neue
attraktivere Züge, besser abgestimmte Fahrpläne und Ausschöpfung der
zugewiesenen ÖPNV-Mittel aus
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Harz-Kursbuch 2010: Erweiterung der
Darstellung von Verbindungen im Südostharz
(Stand: 02.01.2010)
Über die Feiertage bestand ausreichend Gelegenheit, die Fahrpläne der
VGS-Südharzlinie und die der Bahn im Raum Aschersleben-Hettstedt noch einmal
abzugleichen. Um den sehr regelmässigen und auch am Wochenende umfangreichen
Busverkehr parallel zur „Kanonenbahn“ darstellen zu können, wurde neben
Hinweisen auf Busanschlüsse in Aschersleben in der Relation Magdeburg –
Hettstedt noch eine neue Tabelle „zu 50“ eingefügt, in welcher der Busverkehr
zwischen Aschersleben, Hettstedt und Lutherstadt Eisleben bzw. Sangerhausen mit
entsprechenden Zuganschlüssen erläutert wird. Die beiden hier im Stunden- bzw.
am Wochenende 2-Stunden-Takt verkehrenden Linien gehören zu den Grundlinien des
Landes Sachsen-Anhalt. Zusätzlich gibt es noch die Buslinie Hettstedt –
Sangerhausen mit einigen Fahrten Mo bis Fr.
Hingewiesen sei an dieser Stelle auch auf weitere Zug-Bus- oder
Bus-Bus-Anschlüsse
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Niedersachsen und
Nordrhein-Westfalen vereinbaren Wettbewerbsfahrplan -
Alle grenzüberschreitenden Schienennahverkehre werden bis 2014 ausgeschrieben
(Stand: 02.01.2010)
Gemeinsame Presseinformation
Hannover, Unna, Braunschweig, den 22.12.2009
Unter Federführung der Landesnahverkehrsgesellschaft Niedersachsen (LNVG) haben
die
niedersächsischen Aufgabenträger für den Schienenpersonennahverkehr (SPNV)
gemeinsam mit dem angrenzenden nordrhein-westfälischen SPNV-Aufgabenträger eine
Rahmenvereinbarung über die langfristige Wettbewerbsplanung unterzeichnet. LNVG,
Region Hannover, Zweckverband Großraum Braunschweig (ZGB) und Zweckverband
Nahverkehr Westfalen-Lippe (NWL) legen darin die Eckpunkte für die Durchführung
künftiger
Ausschreibungen fest ...weiter
Quelle:
http://www.lnvg.niedersachsen.de/download/pi/2009-12-22.pdf
Verbindung Südharz-Ruhrgebiet:
Weniger Umstiege in Richtung Westfalen
(Stand:
19.12.2009)
Die Deutsche Bahn hat im allerletzten Moment im Fahrplan 2010 für den Südharz
noch eine kleine, aber feine Verbesserung eingebaut. Die Regionalbahn von
Nordhausen (ab 11 38) und Herzberg (ab 12 26) fährt nun Montag bis Freitag
durchgehend bis nach Ottbergen. Gegenüber dem alten Plan entfällt also nicht nur
der Umstieg in Northeim, sondern auch noch der in Bodenfelde. In Ottbergen kann
niveaugleich am selben Bahnsteig in die Nordwestbahn nach Paderborn und
Bielefeld umgestiegen werden, in Paderborn wiederum besteht Anschluss zu einem
Regionalexpress nach Hamm - Dortmund - Essen - Düsseldorf und zur Eurobahn nach
Hamm - Münster.
Wenigstens einmal am Tag kann man also nun aus dem Südharz gen Westdeutschland
mit wenig Umsteigevorgängen reisen. Die Verbindung ist zudem recht flott, da in
Ottbergen und Paderborn sehr schnelle Übergänge bestehen. In der Gegenrichtung
gilt dasselbe: Die Regionalbahn um 13 35 Uhr ab Ottbergen mit Anschluss von der
Nordwestbahn aus Bielefeld und Paderborn (und dortigem Anschluss von der
Eurobahn aus Münster - Hamm) verkehrt durchgehend nach Nordhausen. Also ist auch
die Anreise aus dem Westen in den Südharz jedenfalls einmal werktäglich
erleichtert worden
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Aktualisierung der Harzkursbücher
2010
(Stand: 19.12.2009)
Band II Harzkursbuch 2010 Nahverkehr
50 Magdeburg -
Sangerhausen --> Bei der Kanonenbahn wurden sinnvolle Busanschlüsse eingefügt.
Zwischen Aschersleben und Hettstedt (und weiter nach Eisleben) verkehrt eine
vertaktete Buslinie, die in Aschersleben Montag – Freitag gute Anschlüsse von
den RB aus Magdeburg aufnimmt und die durchgehenden Züge Magdeburg – Hettstedt
ergänzt. Dies gilt auch für die Gegenrichtung.
52 Klostermansfeld –
Wippra --> Der Bahnfahrplan entspricht bereits dem aktuellen Stand. Ergänzt
wurden die Busanschlüsse in Klostermansfeld nach und von Eisleben (die erheblich
verbessert wurden) und der Busverkehr zwischen Hettstedt, Wippra, Braunschwende
und Leinemühle.
130 Quedlinburg – Ballenstedt –
Aschersleben
Die Busse der Linie 420 über Hoym verkehren ab Aschersleben nach Quedlinburg
durchgehend 5 Minuten später.
In den Schienen- und Bustabellen wurde der „Ersatzfahrplan“ der Bahnstrecke
Hannover – Halberstadt – Halle berücksichtigt.
Band I Harzkursbuch 2010 Fernverkehr
Die Tabellen Tabellen Hamburg und Ruhr wurden angepasst und die Tabelle
Leipzig erneuert.
Initiative stellt "Harz-Kursbuch"
gedruckt und im Internet zur Verfügung
(Stand:
13.12.2009)
Im Harzer Bahn- und Busverkehr ändert sich zum 13. Dezember eine ganze Menge.
Hingewiesen sei an dieser Stelle im Bahnverkehr unter anderem auf:
Sowie im Busverkehr auf:
Ungeachtet dessen halten sich besonders in
Niedersachsen die Aufgabenträger und Verkehrsunternehmen mit der
Veröffentlichung gedruckter Fahrpläne merklich zurück. Im Westharz wird sogar
erstmals seit vielen Jahren zum Fahrplanwechsel der bekannte Fahrplan der VG
Harz nicht erscheinen. Dem Harz fehlt es also mehr denn je an einer
zusammenfassenden Darstellung der Reisemöglichkeiten mit Bahn und Bus.
"Höchste Eisenbahn" will diese Lücke nun mit der Herausgabe des "Harz-Kursbuch"
schließen. Es erscheint gedruckt in 2 Bänden
Band I Harzkursbuch 2010 Fernverkehr
Band II Harzkursbuch 2010 Nahverkehr
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Osterode:
Initiative begrüßt neues Buskonzept für Osterode am Harz
(Stand: 13.12.2009)
"Endlich ein innovativer Schritt nach vorn". Bei "Höchste Eisenbahn" freut man
sich über das neue Buskonzept für den Raum Osterode am Harz, wenngleich einige
Wermutstropfen wie die deutlich ausgedünnten Verbindungen über Katlenburg nach
Northeim zu verdauen sind. Dem stehen aber etliche interessante Neuerungen
gegenüber:
1. Die neue Buslinie 460 verbindet nun regelmäßig Osterode, Bad Grund und Clausthal-Zellerfeld und wird am Bahnhof Gittelde optimal mit den Zügen nach und von Herzberg und Braunschweig verknüpft. Hierdurch entstehen Montag-Freitag zweistündlich gute Verbindungen mit der Universitätsstadt im Oberharz und in vielen Fällen dann auch weiterführend nach Goslar und zurück. Am Wochenende wird die Linie durchaus angemessen bedient und bietet dadurch viele neue Wander- und Ausflugsmöglichkeiten ...weiter
Walkenrieder Heimatgeschichte: Neue
Schrift dokumentiert Himmelreich und Walkenrieder Tunnel
(Stand: 13.12.2009)
Die Fahrt entlang des kleinen Gips-Höhenrückens zwischen Walkenried und Ellrich
einschließlich der Passage des „Walkenrieder Tunnels“ gehört zweifellos zu den
landschaftlichen Höhepunkten der Bahnstrecke Northeim – Nordhausen, der
„Südharzstrecke“. Der „Himmelreich“ genannte Rücken stellt mit seinen zum Itel-
und Pontelteich steil abfallenden Gipsklippen, dem großen Buchenbestand und der
interessanten Tier- und Pflanzenwelt ein kleines, in sich geschlossenes
Naturschutzgebiet an der ehemaligen deutsch-deutschen Grenze dar.
Das „Himmelreich“ war ob seiner landschaftlichen Schönheit Objekt mancher Landschaftsbeschreibung und im 18. Und 19. Jahrhundert auch schwärmerischer Dichtkunst ...weiter
Nordhausen: Fahrplanänderungen nutzen vor allem
Wochenendpendlern
(Stand: 16.11.2009)
Der Raum Nordhausen profitiert ab dem Fahrplanwechsel am 13.12. nicht nur von
der erheblichen Beschleunigung der Züge zwischen Nordhausen und Halle und dem
damit möglichen zweistündlichen Anschluss an die IC-Linie Halle – Berlin,
sondern auch von einigen Veränderungen auf der Südharzstrecke zwischen
Nordhausen und Northeim.
Das „Highlight“ im kommenden Fahrplan ist freilich der freitags und sonntags
verkehrende IC zwischen Frankfurt und Halle. Zusammen mit neuen Zügen auf der
Südharzstrecke ergeben sich besonders Verbesserungen für die zahlreichen
Wochenendpendler.
Wochenend-IC ermöglicht bessere Verbindungen mit Rhein-Main und
Rhein-Ruhr
Der Freitag nachmittags von Frankfurt über
Nordhausen nach Halle verkehrende IC erhält in Kassel-Wilhelmshöhe Anschluss vom
IC aus Düsseldorf – Essen – Dortmund. Sonntag nachmittags wird es in
Kassel-Wilhelmshöhe wiederum einen Anschluss zum IC in das Ruhrgebiet und zum
Rhein geben. Damit werden die Reisemöglichkeiten zwischen den zwei
Ballungsräumen und dem Südharz spürbar verbessert.
Veränderungen auf der Südharzstrecke
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Nordhausen: Wochenend-Intercity mit teuren
Fahrkarten - Initiative zeigt wie mit wenigen Klicks bis zu 60 EUR gespart
werden können
(Stand: 16.11.2009)
Als Wochenendpendler
unterwegs zu sein ist nicht leicht. Egal, ob mit Auto oder Bahn, es ist für die
Verkehrssysteme an Freitagen und Sonntagen ab den Nachmittagsstunden eine
wiederkehrende Herausforderung. Während sich der Straßenverkehr mit Staus plagt,
stehen die Reisenden der Bahn dicht gedrängt in den Zügen. Die Bahn setzt aus
diesem Grund zusätzliche Züge ein, von denen der Südharz ab dem Fahrplan 2010
auch profitiert. Da die Sitzplatzkapazitäten in diesen Zeiten eh knapp sind,
besteht für die Bahn kaum ein Anlass Sparangebote unter das Volk zu bringen.
Unsere Initiative hat trotzdem Schnäppchen gefunden.
Verbindung Nordhausen - München --> anstatt für 109 EUR für 49 EUR fahren ...weitere Infos mit Screenshots
Verbindung München - Nordhausen --> anstatt für 109 EUR für 89 EUR 1. Klasse fahren ...weitere Infos mit Screenshots
Spezial: Fahrplan 2010:
a.
Fahrplan 2010: Etwas bequemer nach Westfalen und schneller nach Osten
(Stand: 08.11.2009)
Mit dem Fahrplanwechsel am 13.12.2009 sind für den Südharz vorwiegend weniger
gute Nachrichten verbunden. Der Wegfall der IC-Halte in Northeim wird durch
einige Zusatzleistungen von Montag bis Freitag nur begrenzt aufgefangen, und
nach Göttingen müssen die Südharzer infolge der verbesserten Anbindung des
Nordharzes wieder häufiger in Northeim umsteigen, wenngleich die Zahl der
durchgehenden Züge immer noch beachtlich ist und vor allem im Berufsverkehr
sogar zusätzliche Verbindungen entstehen.
Aufwertung der alten West-Ost-Achse
Schneller nach Halle, Leipzig und Berlin
„Übers Eck“ nach Hannover und zurück ...weiter
b.
Fahrplan 2010: Wochenend-IC über Nordhausen bietet zahlreiche neue Anschlüsse
(Stand: 08.11.2009)
Nach Beendigung der Bauarbeiten zwischen Nordhausen und Halle tritt auf der
alten Halle-Kasseler Hauptbahn wieder ein Fahrplan in Kraft, der dieser
zweigleisigen und elektrifizierten Hauptstrecke würdig ist: Die bisherigen
Regionalbahnen zwischen Nordhausen und Halle und zurück werden deutlich
beschleunigt und stellen in Halle neu alle 2 Stunden Anschlüsse an die Berliner
IC her
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c. Fahrplan 2010 für
Süd-Niedersachsen
(Stand: 08.11.2009)
Am 13.12.2009 tritt der Jahresfahrplan 2010 der Eisenbahn in Kraft. Er bringt
für unseren Raum die schon vielfach diskutierten, zum großen Teil sehr negativen
Änderungen durch den Wegfall der Halte der IC in Kreiensen und Northeim. Für den
Südharz verschlechtern sich die Reisemöglichkeiten insbesondere nach
Norddeutschland erheblich, denn Verbindungen mit nur einmaligem Umstieg stehen
nur mehr in Tagesrandlagen und an den Verkehrstagen Freitag bis Sonntag zur
Verfügung. In allen anderen Fällen muss jeweils zweimal umgestiegen oder – beim
Weg über Göttingen – ein Aufpreis in Kauf genommen werden. Hier war die Deutsche
Bahn auch in keiner Weise zu einem Entgegenkommen bereit
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d. Fahrplan 2010: Nach Intervention
unserer Initiative korrigiert Bahn zwei Verbindungen
(Stand: 08.11.2009)
Die DB macht ausweislich der Hafas-Auskunft zwei
Verbindungen für die Südharzer im Fahrplan 2010 wieder möglich
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e. Fahrplan 2010: Pro Bahn und
Initiative stellen Übersicht für Reiseverbindungen ab Herzberg zusammen
(Stand: 08.11.2009)
Am Herzberger Bahnhof werden Reisende ab sofort über
Reiseverbindungen ab 2010 in Richtung Göttingen und Hannover informiert. Hierzu
hat unsere Initiative eine Übersicht der verschieden Reiseverbindungen
zusammengestellt. Ermöglicht wurde dies durch Pro Bahn, die uns
freundlicherweise einen Teil des Schaukastens zur Verfügung stellen. Die
Übersicht steht auch als
Download
zur Verfügung
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VCD: 20 Jahre Grenzöffnung auf
der Südharzstrecke - Beispiel für verpasste Chancen der Einheit
(Stand:
05.11.2009)
Pressemitteilung 32/2009 des VCD-Landesverbandes Niedersachsen vom 05.11.09
Göttingen. Am 12. November 1989 wurde der Personenzugverkehr auf der Südharzstrecke über die damalige innerdeutsche Grenze zwischen Walkenried (Niedersachsen) und Ellrich (Thüringen) wieder aufgenommen. Der Verkehrsclub Deutschland (VCD), Landesverband Niedersachsen, sieht in dieser Strecke „ein Beispiel für die Chancen der deutschen Einheit, von denen aber viele verpasst wurden.“ so VCD-Landesvorstandsmitglied Martin Mützel aus Göttingen.
„Man muss es schon fast als positiv sehen, dass die Strecke überhaupt in Betrieb ist“, so Mützel. Er erinnert daran, dass die besonders stilllegungsfreudige Bundesbahndirektion Hannover die Strecke Ende der 1980er Jahre loswerden wollte. „Viel später hätte die Grenze hier nicht mehr geöffnet werden können, weil dann der westliche Anschluss gefehlt hätte.“ Kurz nach der Wende erinnerten eine Bürgerinitiative, Politiker und Bahnfreunde daran, dass diese Strecke die kürzeste Verbindung zwischen Halle/Leipzig und dem Ruhrgebiet ist. „Statt dessen konzentrierte die Bahn die Ost-West-Verkehre auf Hannover und hat dort jetzt massive Kapazitätsprobleme,“ beklagt sich Mützel ...weiter
Nordhausen: Der Oktober ist
Vergangenheit – die Langsamfahrstelle in Nordhausen nicht
(Stand: 04.11.2009)
Im Frühsommer 2009 hatte „Höchste Eisenbahn“ auf die durch jahre-, wenn nicht
jahrzehntelange Vernachlässigung der Gleisunterhaltung hervorgerufene
„Langsamfahrstelle“ im Bahnhof Nordhausen für die aus Richtung Northeim
kommenden und dorthin fahrenden Züge hingewiesen und auf die mitunter
ärgerlichen Folgen für die Reisenden hingewiesen. Seinerzeit war die Initiative
vom zuständigen Pressesprecher der Bahn unter Hinweis auf im Oktober anstehende
Bauarbeiten „abgebügelt“ worden. Wir hatten aber schon damals darauf
hingewiesen, dass derlei Zusagen sehr oft nicht eingehalten werden und wir vom
Weiterbestehen der „La“ über den Oktober hinaus überzeugt seien.
Genau dies ist nun eingetreten. Keine wirkliche Überraschung, denn Verschieben und Vertrösten gehört, wie die Vorfälle bei der Berliner S-Bahn beweisen, ja durchaus zum Repertoire des immer noch zu 100 % der Bundesrepublik Deutschland gehörenden Unternehmens. Der Oktober ist verstrichen, und die Südharzer Züge schleichen wie eh und je mit 10 km/h an den Bahnsteig heran, auf dem selbstverständlich baulich auch nichts unternommen wurde, um wenigstens das Durchwaten großer Wasserlachen an dieser nicht überdachten Stelle zu verhindern.
Es wurde zwar etwas gebaut, aber nur an Abstellgleisen, die von den Zügen der Strecke Halle – Kassel gelegentlich genutzt werden. Die für den Abzweig nach Northeim „zuständigen“ Weichen sind in ihrem katastrophalen Erhaltungszustand geblieben ...weiter
Deutsche Bahn ignoriert Wünsche aus
dem Südharz vollständig
(Stand: 26.10.2009)
Dieser Tage erhielt die
Initiative „Höchste Eisenbahn für den Südharz“ doch noch offiziell von der DB
bestätigt, was im Internet bereits abzulesen war. Der Vorstand Personenverkehr,
Ulrich Homburg, lehnt in seinem Antwortschreiben jedwedes Entgegenkommen bei den
Fahrpreisen in Bezug auf den Umweg über Göttingen in Richtung Hannover und
Hamburg „aus Gründen der Preiskonsistenz im Gesamtnetz“ ab.
Er empfiehlt den Südharzern, statt des – mit nur einmaligem Umsteigen verbundenen – Weges über Göttingen doch den „Metronom“ ab Northeim bis Hannover und von dort den ICE nach Hamburg zu nutzen. Dies sei nicht langsamer und zudem preislich günstiger als der Umweg über Göttingen.
Letzteres ist korrekt, aber eben nur dann, wenn man vom Aufpreis für den Umweg ausgeht, denn der ICE zwischen Hannover und Hamburg kostet wiederum einen Aufschlag, der die preiswertere Fahrt mit dem Metronom wieder aufwiegt. Zudem ist ein zweites Mal umzusteigen, nämlich in Hannover.
Harz mit dem Leinetal verwechselt
Der Verfasser der Antwort unterliegt bemerkenswerter Weise dem gleichen Irrtum wie die Landesregierung in Hannover: Auch er setzt das Leinetal mit dem stündlich verkehrenden Metronom mit dem Südharz gleich. Aus Südharzer Sicht betrachtet, kommt nämlich zum zweimaligen Umsteigen auch noch die Wartezeit in Northeim hinzu, die natürlich für unmittelbar dort Einsteigende entfällt. Und dies, obgleich die Problematik des Südharzes im Anschreiben sehr genau beschrieben worden war…
Es fällt zudem auf, dass die DB ihr eigenes Produkt, den IC, im Vergleich zum Konkurrenzprodukt, dem Metronom, schlecht darstellt. Der IC würde im Unterschied zum stündlichen Metronom ja nur zweistündlich fahren, wird die Initiative, die sich seit mehr als 15 Jahren mit Fahrplandetails befasst, belehrt. Deswegen sei es besser, den Metronom zu nehmen. Dies trifft aber, wie erwähnt, für den Südharz keinesfalls zu.
Aber, da ist man sich bei „Höchste Eisenbahn“ ziemlich sicher, für alle Mitarbeiter im Umfeld des DB-Vorstandes zählt wohl weniger Fahrplan- und Geographiekenntnis als vielmehr Kenntnis über Erlös und Gewinn. Und über den kann man sich sicher bald freuen: Dank des großzügigen Entgegenkommens des Landes Niedersachsen wird der IC beschleunigt und dadurch billiger, und den nunmehr zum mehrfachen Umstieg gezwungenen Kunden drückt man quasi als Belohnung noch einen höheren Fahrpreis auf.
Fernbus als Alternative ?
Bei so viel Monopolverhalten freut man sich bei „Höchste Eisenbahn“, dass in der Regierungserklärung immerhin von Überlegungen zu Fernbuslinien als echter Konkurrenz zum DB-Fernverkehr die Rede ist. Dies würde die Manager der DB vielleicht veranlassen, sich dem Kunden im Fernverkehr zuzuwenden. Aber es ist wohl eher zu erwarten, dass die Bahn selbst als allererstes Unternehmen zum Fernbus greift, um eigene IC-Linien einstellen zu können, so wie sie es schon heute zwischen Nürnberg und Prag und Dresden und Berlin tut – mit erheblich niedrigerem Fahrpreis… Für den Südharz bleibt aber immerhin schon der Ansatz, über eine alternative Anbindung der Kurorte an Hamburg nachzudenken, nachdem die Deutsche Bahn ihm die kalte Schulter zeigt.
Fahrplanwechsel: Fahrpreiserhöhungen
und Umsteigen auf der Strecke Harz- Hamburg schrecken Kunden ab - Bahnfahrt ist
nicht mehr konkurrenzfähig
(Stand: 26.10.2009)
Ein Vergleich zwischen dem aktuellen Fahrplan
und dem Fahrplan 2010 zeigt die Nachteile auf.
Nach Angaben der elektronischen Fahrplanauskunft steigen die Fahrpreise von 56
EUR auf 62 EUR. Hinzu kommt ein weiterer Umsteigevorgang, der weitere Fahrgäste
abschrecken wird. Für eine vierköpfige Familie steigt der Fahrpreis von 112 EUR
auf 124 EUR. Laut Verkehrsmittelvergleich auf der Bahnhomepage ist der PKW mit
120 EUR auf Vollkostenbasis günstiger. Selbst mit einem Mietwagen ist die Fahrt
günstiger ...weiter
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