Unterstützt u.a. von
Zur Homepage vom BUND     Zur Homepage von Pro Bahn
Zur Homepage vom NABU     Zur Homepage vom VCD

Harzkursbücher zum Download + Aktualisierungen:
Harzkursbuch 2012
Stand: 05.02.2012
mit Änderungen
Linie VGS-400 Hettstedt - Sangerhausen
und Busanschlüssen Osterode - Wulften
Hier können Sie den kostenlosen Newsletter 
"Rund um die Südharzstrecke" 
abonnieren!

„Höchste Eisenbahn“ ist nicht zufrieden - Südharzer Schienenprojekte kommen nicht voran (Stand: 05.02.2012)
Zwar sind am Bahnhof Walkenried nun wieder – nach sechswöchiger Zwangspause – Fahrscheine aller Art zu bekommen und Gittelde hat zwei neue Bahnsteige bekommen, aber hinsichtlich mehrerer größerer Projekte, die die Deutsche Bahn und die Landesnahverkehrsgesellschaft (LNVG) für den Südharz angekündigt haben, herrscht Funkstille – und dies teilweise schon seit etlichen Jahren.
„Wir sind ein wenig beunruhigt darüber, dass Projekte, die für die Zukunft der Südharzer Bahnstrecken wichtig sind, auf Eis liegen. Dies könnte darauf hindeuten, dass Bahn und LNVG das Interesse an unserer Region verlieren“ meint Michael Reinboth von der Initiative. Schließlich sei man auch bei der Fahrplangestaltung der letzten Jahre mehrfach benachteiligt worden: Anschlüsse in Salzgitter-Ringelheim und vor allem in Northeim sind entfallen, und viele einst nach Göttingen durchfahrende Züge wurden zugunsten des Nordharzes eingestellt. Die dafür neu eingerichteten Umsteigeanschlüsse in Northeim funktionieren zwar, sind jedoch im Vergleich zum durchgehenden Verkehr weniger attraktiv. Hinzu kommen das elektronisches Stellwerk in Warteschleife
und der Taktknoten in Herzberg ohne Barrierefreiheit  ...weiter

Neuer Flyer wirbt für Omnibusverkehr Nordharz-Südharz (Stand: 05.02.2012)
Die Zusammenarbeit zwischen den Aufgabenträgern des öffentlichen Nahverkehrs im Harz und den Verkehrsunternehmen dieser Region ist in vielen Punkten kritikwürdig: Für den Harzer Gast gibt es kein transparentes Angebot über die Kreisgrenzen hinweg, und auch die gemeinsame Vermarktung des Angebots lässt zu wünschen übrig. Es geht aber auch anders.

Die Harzer Verkehrsbetriebe in Wernigerode (HVB) haben dieser Tage einen Flyer aufgelegt und verteilt, der den „grenzüberschreitenden“ Busverkehr zwischen dem Nord- und dem Südharz auf der Linie Wernigerode – Braunlage – Walkenried – Bad Sachsa übersichtlich und leicht lesbar darstellt. Der Harzgast, aber auch der Einheimische kann auf einen Blick sehen, welche Verbindungen es zwischen der „Bunten Stadt am Harz“ und dem Klosterort Walkenried gibt, welche Zwischenstationen bedient werden, wo umzusteigen ist (in diesem Falle stets nur in Braunlage) und welche Anschlüsse nach und von Thale oder Göttingen bestehen. Diesem Flyer vorausgegangen waren bereits ähnlich gestaltete für die Linien von Wernigerode bzw. Blankenburg über Benneckenstein nach Nordhausen – eine Verbindung, die einschließlich mehrerer Anschlüsse in Hohegeiß erst seit dem Dezember 2011 wieder besteht ...weiter 

Walkenried/Braunlage: Was lange währt… - Herzberg: Initiative zeigt Alternativen zu Anschlussverlusten (Stand: 05.02.2012)
Der Kauf von Fahrkarten, Platzreservierungen und das Einholen von Auskünften sind am Schalter des Bahnhofs Walkenried wieder möglich. Nach rund 6 Wochen Pause kann das neue Terminal, welches eigentlich schon am 11.12.2011 in Betrieb gehen sollte, nach Herstellen eines entsprechenden Anschlusses endlich genutzt werden.

In Walkenried können die oben erwähnten Dienstleistungen täglich bis 20.00 Uhr in Anspruch genommen werden. Wir hoffen, dass die Kunden, die aus einem weiten Umkreis kommen, der Fahrkartenausgabe trotz der mehrwöchigen Unterbrechung treu geblieben sind und der Umsatz bald wieder die Aufstellung eines relativ komfortablen Terminals rechtfertigt.
Und eine zweite Erfolgsmeldung gibt es auch: Seit dem 26. Januar sind auch wieder die Zug/Bus-Verbindungen nach Braunlage und zurück (über Bad Harzburg und über Walkenried) in der elektronischen Auskunft der Bahn abrufbar. Wer hier aktiv geworden ist, können wir gar nicht einmal genau sagen, vielleicht hat jemand bei der Bahn unsere Post gelesen. Unseren alten Mitstreiter, Herrn Kallwaß, wird’s auf jeden Fall freuen.

Alternativ von Osterode nach Göttingen
In jüngster Zeit erreichten uns wieder Anrufe von Kunden, die infolge Verspätung der aus Braunschweig kommenden Züge in Herzberg „gestrandet“ sind und eine knappe Stunde auf ihren Zug in Richtung Göttingen warten mussten
...weiter 

Walkenried: Fahrkarten wieder erhältlich (Stand: 24.01.2012)
Seite vergangenen Freitag ist das Plakat an der Bahnhofstür war verschwunden, Licht brannte - und in der Tat: Das Terminal ist nach rund 6 Wochen endlich in Betrieb gegangen!
Man kann in Walkenried also wieder an 7 Tagen in der Woche Fahrkarten erwerben, Plätze reservieren, Auskünfte einholen, und das alles in beheiztem Raum.
Nun muss die Kundschaft natürlich wiederkommen. Immerhin 6 Wochen lang konnte sie sich ja verlaufen und anders orientieren, eine lange Zeit. Ein Monat Umsatz fehlt in der Statistik sowieso schon. Vermutlich können wir uns am Jahresende darauf einstellen, dass die DB unter Hinweis auf rückläufige Umsätze einen erneuten Versuch der Schließung unternehmen wird...
Doch heute wird nicht geunkt, heute wird gefeiert. Allen, die geholfen haben, die Bahn auf Trab zu halten, sei hiermit herzlich gedankt.

Pleiten und Pannen Teil I: Walkenried:  Seit 4 Wochen ohne Fahrkartenausgabe wegen vergessener Leitung (Stand: 08.01.2012)
Der Glaube an die Zukunft des ÖPNV in Süd-Niedersachsen wird zu Beginn des Jahres durch zwei symptomatische Erscheinungen getrübt, die unterschiedliche Ursachen haben und unterschiedlicher „Kümmerer“ bedürfen, die es leider in beiden Fällen nicht gibt.
Die Summe der vermeintlich kleinen Pleiten und Pannen führt zu einem wenig schönen Erscheinungsbild des Schienen- und Omnibusverkehrs in unserer Region; sie führt jedoch auch dazu, dass ein zwar kleiner, aber doch spürbarer Teil der Gäste dem Südharz den Rücken kehren. Und spätestens hier müsste einige Verantwortliche doch munter werden!
Beide Erscheinungen sind jetzt ca. 4 Wochen alt und entstanden zeitgleich mit der Umstellung auf den neuen Jahresfahrplan der Deutschen Bahn.

Leitung vergessen: Fahrkartenausgabe ohne Terminal
Just zu diesem Termin (11.12.2011) wollte die DB das Terminal der Fahrkartenausgabe in Walkenried (wir bleiben mal bei diesem etwas altmodischen Begriff) austauschen, sogar gegen ein leistungsfähigeres Modell – immerhin! Es blieb allerdings bis heute bei dieser Absicht, da wie gewohnt bei der DB alle mit ihrem Sparten-Tunnelblick herumlaufen, Arbeit an Dritte delegieren und niemand mehr den Gesamtüberblick wahrt (von wegen „integrierter Konzern“!). So kam, was kommen musste: Als das Terminal aufgebaut werden sollte, entdeckte man, dass es keine geeignete Datenleitung gibt. Erst in diesem Moment, vorher hatte keiner gefragt. Und seither kann man in Walkenried keine Fahrkarten mehr am Schalter erwerben. Eine Lösung ist nicht in Sicht – und wird nach unserer Auffassung und Erfahrung mit dem Unternehmen Zukunft auch nicht wirklich gesucht. Kann man doch auf diese geeignete Weise eine weitere Fahrkartenausgabe platt machen
...weiter  

Pleiten und Pannen Teil II: Braunlage seit 4 Wochen von der Landkarte verschwunden (Stand: 08.01.2012)
Natürlich ist Braunlage nicht ganz verschwunden. Man hat da oben ja große Pläne, nächtliche Skipisten mit Schneekanonen und so weiter. Hoffentlich lässt die Erderwärmung noch Zeit genug, die Dinger auch zu benutzen.
In der Zwischenzeit hat man einem zwar kleinen, aber immerhin doch noch vorhandenen Kundenkreis der Harzstadt einen Bärendienst erwiesen. Seit der „Kümmerer“ für den ÖPNV in Braunlage, unser hoch verehrter Kollege Hans-Georg Kallwaß, krankheitsbedingt nicht mehr aktiv sein kann, sind alle Interessen der Stadt Braunlage am ÖPNV erloschen.
Die Folge: Ab 11.12.2011 sind die bisherigen Kursbuchtabellen 320.1 Bad Harzburg – Braunlage und 357.1 Walkenried – Braunlage aus dem Kursbuch der Bahn verschwunden. Und damit natürlich auch aus dem elektronischen Kursbuch.
Die Konsequenz: Wer vergnügt eine Fahrkartenausgabe oder ein Reisezentrum ansteuert oder sich im Internet selbst bemüht und eine Verbindung nach Braunlage erfragt, erhält die Auskunft: Gibt es nicht! Hannover – Braunlage: Fehlanzeige, Erfurt – Braunlage: Fehlanzeige, Berlin – Braunlage: Fehlanzeige… und so weiter
...weiter  

Harzkursbuch: Ergänzungen zum Harz-Kursbuch - Ausgabe Winter 2011/2012 (Stand: 12.12.2011)
Nach Redaktionsschluss erreichten uns noch einige Änderungen, die hiermit nachgetragen seien (Streckennummer / Änderung):
320/330 --> Durch Verschiebung des RE Halle – Flughafen – Leipzig ergeben sich einige schnellere Verbindungen von Leipzig über Halle in Richtung Halberstadt. Die IC-Züge und die S-Bahnen verkehren zeitlich unverändert.
315 --> Infolge Streckensperrung zwischen Berlin-Wannsee und Charlottenburg für voraussichtlich ein Jahr verkehren die RE Magdeburg – Berlin über eine andere Strecke und kommen ca. 10-15 Minuten später in Berlin an. Die Abfahrt in Berlin nach Magdeburg erfolgt entsprechend 10-15 eher als im Plan angegeben. Zwischen Magdeburg und Brandenburg (Havel) bleiben die Fahrzeiten unverändert.
Harz-Berlin-Express --> Von der einjährigen Streckensperrung sind auch die direkten Züge des HEX betroffen, die wie die RE später in Berlin ankommen und früher dort abfahren. Zwischen Brandenburg und Halberstadt bleiben die Fahrzeiten unverändert. Die Halte in Potsdam, Wannsee und Alexanderplatz entfallen.
590/600 --> Auch hier führt die Verschiebung der RE-Linie Halle – Leipzig über den Flughafen zu einigen schnelleren bzw. anderen Anschlüssen ab Leipzig nach Halle. Die RE Halle – Nordhausen verkehren zwischen Sangerhausen und Nordhausen jeweils eine Minute später (Ankunft :30 statt :29).

Nordhausen: NVS bessert den Fahrplan nach und stellt Anschluss wieder her (Stand: 12.12.2011)
Die Nahverkehrsservicegesellschaft Thüringen mbH (NVS) bessert als Besteller der Zugleistungen den Fahrplan nach:
Reisende aus Richtung Northeim - Herzberg (Harz) - Ellrich, die montags bis freitags mit der RegionalBahn RB 14633 um 6.17 Uhr in Nordhausen ankommen, erreichen weiterhin den Anschlusszug RE 4655 in Richtung Halle (Saale). Dieser RegionalExpress fährt um 6.22 Uhr in Nordhausen ab, hält in Heringen (Helme) um 6.28 und fährt weiter wie in den veröffentlichten Fahrplänen angegeben nach Halle (Saale) Hbf.
Diese Informationen sind in den elektronischen Fahrplaninformationen vorübergehend noch nicht enthalten.
http://www.nvsthueringen.de/News/20111209_neuer-fahrplan-aktuell.php

Walkenried: Nach Planungspanne Fahrkartenverkauf vorläufig eingestellt (Stand: 11.12.2011)
Ab Sonntag, den 11.12.2011 sollte am Bahnhof Walkenried ein neues Terminal die verbesserte und erweiterte Bedienung der Kundschaft ermöglichen. Daraus wird allerdings vorerst nichts, wie einem Aushang an der Tür zum Warteraum zu entnehmen ist. Das alte Terminal wird zwar abgebaut, das neue kann jedoch nicht in Betrieb gehen.
Die Folge: Bis auf weiteres können am Bahnhof Walkenried, einer gut genutzten und an allen Wochentagen zugänglichen Verkaufsstelle, weder Fahrkarten verkauft noch Auskünfte erteilt werden. Dies ist nur mehr am Automaten möglich, wo die Kunden, allen Kapriolen des Wetters ausgesetzt, den Service der Deutschen Bahn in Anspruch nehmen können.
„Höchste Eisenbahn für den Südharz“ vermutet eine Planungspanne hinter diesem „verkaufstechnischen Offenbarungseid“, wie sich Sprecher Michael Reinboth ausdrückt. Das neue Terminal benötigt eine andere Datenleitung, und diese ist offensichtlich in Walkenried nicht vorhanden. Bei der Initiative findet man es allerdings sehr befremdlich, dass das Problem erst wenige Tage vor der Inbetriebnahme des Terminals auffällt, denn die Tatsache, dass Walkenried ein neues Verkaufssystem erhalten soll, ist schon seit geraumer Zeit bekannt
...weiter 

Nordhausen: Anschlussverlust nach Fahrplanwechsel - Südharz wegen 1 Minute abgehängt (Stand: 11.12.2011)
Nach den Anschlussverlusten in den westlichen Abschnitten in Salzgitter-Ringelheim, IC in Northeim und fehlenden ICE-Anschlüssen in Göttingen setzt die Bahn die Verschlechterung der Anschlüsse im östlichen Teil der Südharzstrecke fort.
Nun gibt es auch einen sehr ärgerlichen Fall in Nordhausen, der insbesondere den Berufsverkehr trifft.
Nach dem Fahrplanwechsel wird ab dem 12.12.2011 der Zug RE 4655 nach Halle den Bahnhof Nordhausen um 6.21 Uhr verlassen. Der Zug RB 14633 kommt aus Richtung Ellrich  um 6.17 Uhr in Nordhausen an.
Folge: Der Übergang zum RE 4655 ist aus sämtlichen Fahrplantabellen und elektronischen Auskünften verschwunden.
Der Anschluss wird von Berufspendlern (auch und gerade Wochenendpendlern mit Anreise am Montag) gern genommen. Es ist daher keinesfalls zu akzeptieren, dass er mir nichts, dir nichts verschwindet.
Im aktuellen Fahrplan fährt dieser Zug ganz bewusst um 6.22 Uhr ab und nimmt den Anschluss aus dem Südharz auf. "Entweder rückt man die Abfahrt wieder auf 6.22 Uhr oder aber lässt unseren Zug um 6.15 Uhr ankommen oder aber man schafft eine Ausnahmeregelung, wonach der Übergang von RB 14633 auf RE 4655 auch bei 4 Minuten sichergestellt wird." fordert die Initiative "Höchste Eisenbahn für den Südharz"
...weiter

Harz: Neues Harzkursbuch 2012 ist da (Stand: 04.12.2011)
Am 11.12.2011 ist Fahrplanwechsel auf den Harzer Schienenstrecken und bei einigen Busunternehmen. Aus diesem Anlass hat die Initiative „Höchste Eisenbahn für den Südharz“ wieder ihr „Harz-Kursbuch“ für den Winterabschnitt aufgelegt und an die bekannten Verkaufsstellen von Walkenried bis Herzberg verteilt. Es kann in Walkenried am Bahnhof und bei der Post, in Bad Sachsa bei der Tourist-Information, im Ordnungsamt und Reisebüros sowie in Bad Lauterberg und Herzberg bei den Tourist-Informationen zum alten Preis von 2,00 € erworben werden. Es kann aber auch direkt beim Harzer Tourismus-Verband in Goslar sowie bei Michael Reinboth in Walkenried geordert werden

Das „Harz-Kursbuch“ enthält alle Harzer Schienen- und Busfahrpläne in Auszügen sowie Fahrplantabellen für Fahrten rund um den Harz und quer über den Harz, Vorschläge für Rundfahrten mit Linienbussen, entsprechende Übersichtskarten, Listen von Ausflugszielen mit den dorthin führenden Bahn- oder Buslinien und weitere nützliche Hinweise für den Harzer ÖPNV-Kunden. In diesem Jahr neu aufgenommen wurden die Verbindungen zwischen Braunlage und Göttingen sowie zwischen dem Südharz und Hannover sowie – bedingt durch die Einrichtung einer neuen Buslinie von Nordhausen nach Hohegeiß – neue Verbindungen zwischen dem Nord- und Südharz via Braunlage und Hohegeiß ...weiter 

Initiative: Frühjahrstreffen 2012 soll Themen zur Zukunft und Verbesserung des ÖPNV in der Südharzregion behandeln (Stand: 04.12.2011)
Nach dreijähriger Pause veranstaltet die Initiative „Höchste Eisenbahn für den Südharz“ wieder ein Frühjahrstreffen zum Südharzer Nahverkehr. Als Termin ist Samstagnachmittag, der 17. März 2012 vorgesehen. Die Initiative ist aktuell dabei die Themenschwerpunkte festzulegen und Experten hierzu einzuladen. Wie immer sind alle interessierten Bürger zu dem Frühjahrstreffen herzlich eingeladen und haben die Möglichkeit sich direkt mit Fragen an die Verantwortlichen zu wenden.

Initiative: Zusammenarbeit mit Zeitfokus.de (Stand: 04.12.2011)
Seit mehreren Monaten veröffentlicht die Initiative ihre Artikel auch auf Zeitfokus.de. Ziel des Zeitfokus online ist nach seinen Angaben "die Förderung von Meinungsfreiheit und Meinungsvielfalt, ohne Zensur, und auf dieser Basis das Aufzeigen von Informationen mit absolutem Wahrheitsgehalt sowie das Zulassen einer freien Meinungsäußerung".
Der Sprecher der Initiative Burkhard Breme findet die Idee sehr interessant, da hier auch kritische Themen angesprochen werden können.
Die Initiative hat durch die Zusammenarbeit einen breiteren Zugang zu den Bürgern und kann sich als Ansprechpartner für alle Fragen rund um den ÖPNV bekannter machen.

Aktuelle ÖPNV Geschichten aus Südniedersachsen (Stand: 07.11.2011)
FLOP: „Gittelde-Bad Grund (Harz)“: Optimierung auf Kosten der Kunden +++
Herzberg: Optimierung zu Lasten der Flexibilität +++ Göttingen: ICE-Halt-Zusage gebrochen ... mit Folgen für Südharz +++ Noch Landkreis Osterode: ÖPNV zählt nicht zu den Kreistags-Eckpunkten
TOP: Nordhausen: Neue Buslinie im Südharz
+++ Walkenried: Harz-Kursbuch steht Anfang Dezember wieder zur Verfügung

Bauarbeiten an der Südharzstrecke mit SEV zwischen Northeim und Herzberg (Stand: 10.10.2011)
Die Bahn setzt ihre im Frühjahr begonnene Sanierung mit abschließenden Oberbauarbeiten an der Südharzstrecke fort. Vom Dienstag, 18. bis Montag, 24. Oktober, wird jeweils ganztägig ein Schienenersatzverkehr zwischen Northeim <> Herzberg  und vereinzelt Walkenried/Ellrich eingerichtet. Morgens verkehren einzelne Direktbusse (ohne Unterwegshalt) von Herzberg bis Göttingen abends von Göttingen bis Herzberg.
Weitere Infos unter:
http://bauarbeiten.bahn.de/docs/niedersachsen-bremen/357.pdf (leider noch mit verwechselten Hinweisen auf die Direktbusse) und
http://bauarbeiten.bahn.de/docs/niedersachsen-bremen/infos/357_1810-24102011_fahrplan.pdf

Niedersächsisches Wirtschaftsministerium sorgt für "Win-Win Situation" in Nord-West-Niedersachsen und "Win-Lose Situation" in Südniedersachsen (Stand: 10.10.2011)
Das niedersächsische Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr sieht weiterhin keine Möglichkeit, die Verbindungen aus dem Südharz nach Hannover und darüber hinaus, die sich in den letzten Jahren unter anderem durch den Wegfall der IC-Halte in Northeim deutlich verschlechtert haben, zu verbessern. Man verweist im Haus Bode auf den geringen Reisendenstrom und darauf, dass man die Mittel sparsam einzusetzen habe. Hieran ist insoweit neu, als es ganz offensichtlich nicht mehr darum geht, dem Schienenverkehr in Süd-Niedersachsen neue Kunden zuzuführen, sondern die vom Bund zugewiesenen Regionalisierungsmittel vorrangig für andere Landesteile zu verwenden.
Anlass für die erneute Anfrage von "Höchste Eisenbahn" war die Meldung, wonach Niedersachsen ab 2014 den IC-Verkehr zur Nordseeküste durch Ausgleichszahlungen für Nahverkehrstickets subventioniert, wohingegen so gut wie nichts getan wurde, um die IC-Halte in Kreiensen und Northeim zu erhalten und nach deren Wegfall für bessere Anschlüsse zu sorgen.
Der vollständige Wortlaut der Antwort aus dem Ministerium ist beigefügt.
Er zeigt - nicht zum ersten Male - den geringen Stellenwert, den unsere Region bei der Landesregierung in Hannover hat.

Südharzstrecke: Zusätzliches Zugangebot anlässlich des Papstbesuches im Eichsfeld (Stand: 08.09.2011)
DB Regio weist auf eine zusätzliche Verbindung am 23.09.2011 hin, die für die Rückreise vom Papstbesuch genutzt werden kann. In Thüringen verkehren anlässlich des Papstbesuchs zahlreiche zusätzliche Züge. Weitere Infos unter Papstbesuch

ÖPNV im Harz: Fahrten mit Harzquerbussen -  Vortrag über Harzer Omnibusgeschichte (Stand: 08.08.2011)
Fahrten mit Harzquerbussen
Erfreulicherweise machen die Fahrpläne der Harzer Busunternehmen die Achterbahnfahrt der Börse nicht mit, sondern sind stabil. Noch... Denn wenn wir sparen müssen, um die Schulden abzubauen, wird es auch hier sicher nicht ohne Blessuren abgehen.
Anderseits ist es sicher nicht verkehrt, sich von all den Turbulenzen mal im Harz zu erholen, und zwar richtig, indem man das Auto stehen lässt
...weiter 
Vortrag über Harzer Omnibusgeschichte
Am Mittwoch, den 24.08.2011 um 19:30 Uhr wird Michael Reinboth im Freizeitzentrum Walkenried einen Vortrag über 100 Jahre Omnibusgeschichte im Harz halten. Dauer ca. 1 1/2 bis 2 Stunden, somit Rückreise per Bahn in Richtung Nordhausen oder Northeim möglich (letzte Abfahrten um 22:00 Uhr).
Grundlage des Vortrags ist das Buch von Michael Reinboth ergänzt mit aktuellen Entwicklungen.

Nordwest-Niedersachsen: Bahn und LNVG beschließen IC-Fahrten zu Nahverkehrspreisen - Süd-Niedersachsen: Wegfall von IC, teure Umweg-Fahrkarten (Stand: 08.08.2011)
"Reisen in neuen, komfortablen Intercity-Doppelstockzügen zum Preis eines Nahverkehrstickets", so beginnt die gemeinsame Presseinformation der Bahn und der Landesnahverkehrsgesellschaft (LNVG). Für die "neuen" IC zwischen Hannover und der Nordseeküste -es sind keine wirklich neuen Züge, sondern nur neues Material- gelten künftig Nahverkehrspreise und das Land bzw. die LNVG zahlen den Ausgleich.
Das ist vor dem Hintergrund, dass die Südharzer und Südniedersachsen seit dem Wegfall der IC-Halte in Northeim vergeblich um einen Ausgleich der höheren Preise via Göttingen bemühen bemerkenswert und zeigt vor allem eines:
...weiter 

Unzureichener Metronom-Ersatzverkehr trifft Kunden der Südharzstrecke (Stand: 19.07.2011)
Zum wiederholten Male wird der Zugbetrieb des Metronom zwischen Hannover und Göttingen durch den Streik der GDL-Lokführer empfindlich gestört. Statt der gewohnten stündlichen Züge verkehren diese sehr unregelmäßig. Dies führt inzwischen zu erheblichen Beeinträchtigungen des Zugverkehrs auf der Strecke Göttingen – Herzberg – Nordhausen. Reisende müssen wegen Überfüllung zurückbleiben, Anschlüsse werden nicht abgewartet.

„Das Ersatzangebot des Metronom für Süd-Niedersachsen ist weiterhin vollkommen unzureichend. Es ist skandalös, Busse lediglich zwischen Kreiensen und Sarstedt pendeln zu lassen und die Fahrgäste südlich von Kreiensen auf die wenigen, zweistündlich verkehrenden Triebwagen der DB Regio zu verweisen. Diese viel kleineren Fahrzeuge sind ohnehin meist recht gut besetzt und nicht in der Lage, den Fahrgastansturm der Metronom-Kunden aufzunehmen. Metronom macht es sich hier entschieden zu einfach.“ Erläutert Michael Reinboth von der Initiative „Höchste Eisenbahn für den Südharz“ die Situation ...weiter 

Südharzstrecke: Bahnhof Herzberg – Nicht nur zum Umsteigen geeignet (Stand: 09.07.2011)
Wer in diesen Tagen mit Zug oder Bus durch Herzberg am Harz gekommen ist oder wer aufmerksam den HarzKurier studiert, dem ist nicht entgangen, dass Karin Kerl, rührige Betreiberin des „Traum am Gleis“, eine neue Aktion gestartet hat, um dem Empfangsgebäude des Südharzer Umsteigeknotens ein noch freundlicheres Aussehen zu verleihen. Angesichts solcher Aktivitäten ist es mitunter fast schon bedauerlich, dass der gut funktionierende Taktknoten einem wenig Zeit zum Studium oder zur Einkehr bietet. Allenfalls die Fahrgäste aus Richtung Osterode können sich, wenn es mal wieder mit dem Anschluss nach Northeim nicht geklappt hat, in angenehmem Ambiente die Zeit bis zum nächsten Zug vertreiben und den Ärger ein klein wenig verdrängen
...weiter

Spezial zum ÖPNV-Chaos in Südniedersachsen:
Ständige Metronom-Streiks haben erhebliche Auswirkungen auf das Harz-Weser-Netz - Streikende Lokführer und schwerfälliges Management: Süd-Niedersachsen wird abgehängt (Stand: 03.07.2011)

Seit einigen Tagen streiken die in der GDL organisierten Lokführer des Metronom – schon wieder, und ein Ende ist angesichts der völlig verhärteten Fronten nicht absehbar. Das Notfall-Management beim Metronom ist zwar ein klein wenig besser geworden, aber der Süden von Niedersachsen wird weiterhin extrem benachteiligt. Dies bleibt nicht ohne Folgen auf das Harz-Weser-Netz. Langfristig negative Auswirkungen sind hier zu befürchten.

Zu wenig Metronome im Süden
Auffällig ist die nach wie vor stiefmütterliche Bedienung der Strecke Hannover – Göttingen mit den trotz Streiks verkehrenden Metronomen. Waren es am Freitag (01.07.) noch 12 Züge pro Richtung und am Samstag (02.07.) noch deren 7, wurden am Sonntag (03.07.) ganze 3 Züge pro Richtung angeboten, davon 2 in Richtung Hannover kurz nacheinander. Nach 12 Uhr fuhr ab Göttingen gar kein Metronom mehr nach Norden. Dies steht in krassem Gegensatz zu den Abschnitten Hannover – Uelzen, wo man immerhin auf einen innovativen Pendelverkehr Uelzen – Celle – Uelzen mit Anschluss an die S-Bahn verfallen ist, und zu den auch unter den obwaltenden Umständen noch recht gut bedienten Abschnitten Uelzen – Hamburg und Bremen – Hamburg.

Unzureichender und unzumutbarer Schienen-Ersatzverkehr
Der von Metronom im Streikfalle – also derzeit nahezu ständig – eingerichtete „Schienen-Ersatzverkehr“ mit Omnibussen erstreckt sich hierzulande nur auf den Abschnitt Kreiensen – Sarstedt. Zwischen Göttingen und Kreiensen verkehren alle 2 Stunden die Regionalbahnen der DB, und ab Sarstedt kann man mit der S-Bahn nach Hannover fahren. So weit, so schlecht: Die Omnibusse haben zwischen Kreiensen und Sarstedt eine völlig inakzeptable Fahrzeit und sind allenfalls für Verkehre Kreiensen – Alfeld bzw. Hannover – Alfeld noch hinzunehmen. Die Reisezeit von Kreiensen nach Hannover ist hingegen viel zu lang. Für Pendler aus dem Süden des Landes nach Hannover stellt dieser Bus keine Alternative dar.
Die wenigen zwischen Kreiensen und Göttingen pendelnden Regionalbahnen der DB Regio haben ein maximales Fassungsvermögen von ca. 200 Personen (davon fast die Hälfte stehend) und können größere Fahrgastströme in der Relation Göttingen – Kreiensen und zurück nicht aufnehmen. Bei völliger Überfüllung dieser Züge werden zudem die Stammkunden massiv abgeschreckt
...weiter 

Nach Beendigung der Bauarbeiten - Südharzstrecke in technisch einwandfreiem Zustand (Stand: 28.06.2011)
Seit einigen Wochen rollen die Züge zwischen Göttingen, Northeim und Nordhausen wieder ungehindert durch den Südharz, die als schier endlos wahrgenommene Zeit der diversen Schienenersatzverkehre ist vorüber. Es wird, so ist zu hoffen, in den kommenden Jahren auch nicht mehr erforderlich sein, derart umfangreiche und lang anhaltende Ersatzverkehre zu organisieren.

Wer seither die Züge der Südharzstrecke benutzt hat, wird bemerkt haben, dass diese auf den erneuerten Abschnitten wesentlich ruhiger rollen. Das Reisen zwischen Northeim und Nordhausen hat eine durchaus merkliche Komfortsteigerung erfahren. Soweit wir das bisher feststellen konnten, hat sich freilich an den möglichen Höchstgeschwindigkeiten nichts geändert. Trotz ausgezeichneten Gleiszustandes ist nach wie vor bei 100 km/h Schluss. Zur Verbesserung der Fahrplanstabilität bei Verspätungen, zu denen es vor allem in Herzberg infolge des Abwartens der Züge aus Braunschweig immer wieder einmal kommt, hätte man sich eine Anhebung auf 120 km/h auf der „Flachlandstrecke“ Herzberg – Northeim durchaus vorstellen können ...weiter 

Weiter Streiks bei Metronom - Süd-Niedersachsen wird beim Notfahrplan deutlich benachteiligt (Stand: 26.06.2011)
Kürzlich wurde in der Presse das Thema „Geisterfahrer auf der Schiene“ aufgegriffen, wobei es hier vorrangig um angebliche oder tatsächliche Mängel bei privaten Bahnen im Güterverkehr ging bzw. geht.

Dass gesetzliche Standards und Pflichten auch von Privatbahnen einzuhalten sind, gehört auch für „Höchste Eisenbahn“ zu den Grundprinzipien des Schienenverkehrs. Jede Gewerkschaft, die sich diesbezüglich engagiert, verdient unsere Sympathie.

Im Personenverkehr sind auf der Schiene nun schon seit einigen Monaten die tarifpolitischen Geisterfahrer unterwegs und haben nun offensichtlich auf beiden Seiten noch einmal richtig Gas gegeben. Die einen beharren mantraartig auf ihrem Rahmen-Tarifvertrag, die anderen lehnen ihn – im Falle reiner Vorortbahnen wohl durchaus auch mit einiger Berechtigung – ab. Die Folge: In Süd-Niedersachsen verkehren die Metronome, immerhin Herzstück des gesamten schienengebundenen Nahverkehrs, nur mehr sehr eingeschränkt bis gar nicht.

Hiervon ist auch der Südharzer Fahrgast massiv betroffen. Zwar kann er dank Beendigung der Bauarbeiten nun wieder metronomfrei nach Göttingen und zurück reisen, aber wenn er für „kleines Geld“, sprich mit Niedersachsen- oder Quer-durchs-Land- oder Wochenendticket, nach Hannover, Hamburg, Bremen reisen will, geht es nicht. Vom Berufspendler einmal ganz zu schweigen, der sich wohl, wenn er Hannover als Ziel hat, wieder auf den eigenen fahrbaren Untersatz besinnen muss ...weiter 

Südharzstrecke: „Auf rauen Wegen zu den Sternen“ oder: Auch der längste SEV geht einmal zu Ende. Oder? (Stand: 22.05.2011)
„Per aspera ad astra“, das wussten schon die alten Römer, obwohl sie nie den Schienenersatzverkehr zwischen Northeim und Herzberg nutzen mussten. Heute pflegen wir eher zu sagen: „Da müssen wir durch!“ –
Mittwoch, 18. Mai 2011, 15.30 Uhr. Eigentlich sollte meine Rückfahrt von Bonn über Erfurt und Nordhausen nach Walkenried gehen, aber eine 20minütige Verspätung des ICE von Bonn nach Frankfurt machte diesen SEV-freien Plan zunichte. Also nun doch über Kassel, Göttingen, Northeim und Herzberg. Seit 15.25 Uhr steht ein Citaro der Firma Weihrauch an der SEV-Haltestelle bereit, die Türen sind geöffnet, und „SEV Herzberg“ steht auch dran. So weit, so gut. Klimatisiert wie die Züge ist der Bus allerdings nicht. Wir sind nun schon 35, 40 Leute, es wird immer wärmer. Der Fahrer ist von der ganz schweigsamen Sorte. Raucht er etwa? Nein, er hat nur einen Lolli im Mund, den er – beachtliche Leistung – bis Herzberg auch nicht eine Sekunde lang herausnehmen wird. Mit einem Lolli lässt sich natürlich schlecht reden. So unterbleibt der Hinweis, dass da gleich noch ein zweiter Bus kommt, und als dieser – ein Südniedersachsenbus – sich schliesslich hinter uns stellt, beginnt noch einmal ein wildes Umsteigen. Aber immerhin, jeder hat einen Sitzplatz, und nach Eintreffen des Metronom aus Hannover geht es, mit dem Segen eines rotbemützten Bahners, auch pünktlich los.

Wir kommen auch pünktlich in Herzberg an. Die Stationen dazwischen und die Endstation musste man raten, da es an den SEV-Halten ja keine Namensschilder gibt und, infolge des Lollis, ja auch nichts angesagt wurde. Nur gut, dass es zu 80 % erfahrene Kunden waren, die mitfuhren und insoweit auch Dritten sagen konnten: Doch, das ist jetzt Wulften. Oder Hattorf.

Natürlich wusste man auch nicht, wo denn nun in Herzberg die Züge abfahren würden. Ein freundlicher Gleisbauarbeiter, der zufällig an der Haltestelle stand, rief es uns laut zu: Nach Nordhausen heute von Gleis 4, nach Osterode von Gleis 1. In der Unterführung klebten dann auch entsprechende Zettel – oben, wo man sie hätte erwarten können, nicht ...weiter 

Erneute Blamage für die Deutsche Bahn Netz - Bauarbeiten nicht rechtzeitig beendet – Verspätungen von bis zu 20 Minuten (Stand: 02.05.2011)
Die Deutsche Bahn Netz, genauer gesagt das „Harz-Weser-Netz“ hat sich im Zuge der Bauarbeiten zwischen Scharzfeld und Northeim ein zweites Mal kräftig blamiert. „Das einzige, was bei diesem Netz klappt, sind die Bürotüren in Göttingen“ bringt Michael Reinboth von der Initiative „Höchste Eisenbahn für den Südharz“ die Lage auf den Punkt.
Denn nachdem in der ersten Bauphase die Fahrgäste aufgrund nicht abgestimmter und kommunizierter Arbeiten am Bahnübergang in Barbis die Fahrgäste mehrere Tage lang in die Irre geschickt wurden, ist man nun mit den Arbeiten zwischen Scharzfeld und Herzberg nicht rechtzeitig fertig geworden. Die Züge rollen trotzdem wieder bis Herzberg durch – mit erheblichen Folgen:
Da nur auf einem statt wie vorgesehen auf zwei Gleisen gefahren werden kann und zudem die Bahnübergänge noch nicht wieder angeschlossen worden sind, fahren die Züge „auf Befehl“, müssen an allen Übergängen stoppen und handeln sich so in Richtung Herzberg 5 und in der Gegenrichtung zwischen 15 und 20 Minuten Verspätung ein. Die Anschlüsse in Nordhausen in Richtung Kassel, Halle und Erfurt klappen nur gelegentlich ...weiter 

Nordhausen: 10 Tage Schienenersatzverkehr fast ohne Bauarbeiten - Initiative: 1/2 Tag Bauarbeiten hätte gereicht (Stand: 20.04.2011)
Wer seit der Aufhebung der Sperrung im Bereich Nordhausen wieder einmal mit dem Zug dorthin fährt, der stellt erstaunt fest, dass im Bereich der Einfahrt aus Richtung Northeim fast gar nichts gemacht worden ist. Ein wenig Reparatur, ein wenig nachgestopft, das ist alles - und dafür durften die Züge aus Richtung Northeim 10 Tage lang nicht in den Bahnhof Nordhausen hinein fahren.
Unser Verdacht, dass auch hier DB Netz einmal mehr den für sie bequemsten Weg gegangen ist, hat sich voll bestätigt. Der Schienenersatzverkehr mit zahlreichen verpassten Anschlüssen war vollkommen unnötig. Die wenigen Arbeiten auf der "Ellricher Seite" des Bahnhofs Nordhausen hätten sich binnen Stunden erledigen lassen.
Fazit: Wieder einmal wurden die Reisenden nach dem Willen von DB Netz schlecht behandelt. Aber irgendwo müssen die hohen Gewinnmargen ja auch herkommen.

Dauerstreik bei Metronom hat erhebliche Folgen für den Südharz (Stand: 18.04.2011)
Die Züge der Südharzstrecke Göttingen – Nordhausen und der Westharzstrecke Herzberg – Braunschweig werden nach der Einigung zwischen der DB und der GDL nicht mehr bestreikt werden. Auch in den letzten Wochen war dies wegen der vorwiegend beamteten Lokführer in dieser Region eher die Ausnahme. So weit, so gut.

Der anhaltende Tarifkonflikt zwischen den „Privaten“ und der GDL wirkt sich bei einigen Bahnen gar nicht (Nordwestbahn, Nordbahn) oder doch nur in beherrschbarem Umfang aus. So fielen bei HEX etwa 30 % der Züge aus und wurden überwiegend durch Busse ersetzt. Die AKN konnte im Hamburger Vorortverkehr immer noch einen halbstündlichen Verkehr anbieten.

Ein Unternehmen trifft es jedoch mit schöner Regelmäßigkeit hart. Bei Metronom fallen bis zu 80 % der Züge aus. Hierbei ist der Südabschnitt Uelzen – Hannover – Göttingen am meisten betroffen. Für die Kunden der Südharzstrecke bedeutet dies: Auch wenn die eigenen Züge fahren, bestehen in Northeim nur sehr selten Anschlüsse nach Hannover und zurück. Es verkehren zumeist nur die drei IC und vereinzelte Metronome, die jedoch kaum kalkulierbar sind. Einen „Notfahrplan“ wie AKN, Nordostseebahn oder auch HEX scheint man beim Metronom nicht realisieren zu können ...weiter 

Vom Südharz nach Hannover – ohne Metronom? --> Fahrplandownload (Stand: 18.04.2011)
Wir müssen uns an den Gedanken gewöhnen, dass es in den kommenden Wochen nicht nur Bauarbeiten zwischen Herzberg und Northeim und die damit verbundenen Probleme gibt, sondern dass darüber hinaus über Tage hinweg wegen des Streiks der in der GDL organisierten Lokführer so gut wie keine Metronom-Züge zwischen Northeim und Hannover bzw. Göttingen fahren werden.

Bei den letzten Streiks hat es Metronom nicht geschafft, einen verlässlichen Notfahrplan aufzustellen. Zwischen Göttingen und Hannover ging fast nichts mehr. Statt der rund 20 Züge pro Richtung fuhren maximal 2 bis 5, und auch diese auf „Zuruf“ und nicht planbar. Die Geschäftsleitung in Uelzen ist offenbar mit der Streiksituation völlig überfordert.

Wie aber kommen wir aus dem Südharz nach Hannover, wenn zwischen Herzberg und Northeim nur ein Bus und der Metronom gar nicht fährt und wir eigentlich auch das Auto nicht nehmen können oder wollen? ...weiter 

DB Netz macht das Chaos im Südharz komplett - Fotodokumentation zeigt eklatante Planungsfehler auf (Stand: 17.04.2011)
Der Schienenersatzverkehr zwischen Bad Lauterberg-Barbis und Northeim ist am Sonntag früh planmäßig angelaufen. Die DB Regio hat ihre Zusage wahrgemacht und besetzt jeden zwischen Bad Lauterberg-Barbis und Nordhausen hin- und herpendelnden Zug mit einem Begleiter, der Auskunft erteilt und bei Fragen weiterhilft.

Wer sich – zum wiederholten Male – nicht an die Spielregeln hält und damit das ohnedies infolge überstandener oder noch erfolgender Streiks und achtwöchiger Bauarbeiten an diversen Punkten der Südharzstrecke herrschende Durcheinander in ein Chaos verwandelt, ist die Deutsche Bahn Netz  ...weiter 


Gut erklärter Lageplan.
Haltestellen liegen aber sehr gefährlich an stark befahrener Bundesstraße, im unübersichtlichen Bereich ohne Tempolimit!
Warum wird nicht der 50 Meter entfernte Schützenplatz genutzt?

1. Ersatzhaltestelle Nähe Bahnhof: Richtige Abfahrt in Richtung Northeim mit falschem Schild, ohne Fahrplan


Bus im Hintergrund Abfahrbereit nach Northeim


2. Ersatzhaltestelle mehrere 100 Meter entfernt: "Falsche" Abfahrt in Richtung Northeim, ohne Fahrplan


1. Ersatzhaltestelle Nähe Bahnhof: Richtige Ankunft aus Richtung Northeim mit falschem Schild, ohne Fahrplan


Bereitstellung Zug nach Nordhausen


2. Ersatzhaltestelle mehrere 100 Meter entfernt: "Falsche" Ankunft aus Richtung Northeim, ohne Fahrplan


2. Ersatzhaltestelle mehrere 100 Meter entfernt: "Falsche" Ankunft aus Richtung Northeim im Detail, ohne Fahrplan

Kommentar IV zur Tarifrunde der Lokführer: Die Argumente der GdL passen einfach nicht zusammen (Stand 31.03.2011)
Auch wenn man an den Gedanken von Torsten Bergmann das eine oder andere durchaus nachvollziehen und auch mittragen kann, schlüssig ist seine Argumentation keineswegs. Nimmt man den einen oder anderen Hinweis von Burkhard Breme auf und stellt ihn den Thesen von Torsten Bergmann gegenüber, wird es erst recht unstimmig.

1. Die DB Regio verliert Aufträge, weil die anderen Bahnen ihren Lokführern so wenig zahlen

Laut Burkhard Breme machen die Löhne der Lokführer nur einen Bruchteil der Gesamtkosten aus (weswegen sie seiner Meinung nach auch ruhig angehoben werden können). Trassenpreise, Energiekosten, Abschreibung auf Fahrzeuge oder deren Anmietkosten, Reinigungskosten… dies alles zusammen fließt in den Kalkulationspreis ein, der bei Ausschreibungen verwendet wird. Demzufolge kann Torstens These, dass die DB ihre Ausschreibung regelmäßig wegen der Lohnkosten verliert, nicht stimmen  ...weiter

Nordhausen: 10 Tage unnötiger Schienenersatzverkehr wegen einer Weiche (Stand 28.03.2011)
Im April wird der "Westkopf" des Bahnhofs Nordhausen erneuert - so weit, so gut. Wegen der umfangreichen Bauarbeiten werden alle Züge aus Richtung Kassel und Erfurt durch Busse ab Wolkramshausen ersetzt, zurück natürlich auch.
Die Züge nach und von Northeim befahren im Westkopf des Bahnhofs genau eine Weiche, das Gleis dahinter wurde bereits erneuert. Dennoch sind auch für diese Züge Busverkehre über den gesamten Zeitraum von 10 Tagen hinweg vorgesehen!
10 Tage Busverkehr (mit jede Menge verpasster Anschlüsse) für eine einzige Weiche, das finden wir von "Höchste Eisenbahn für den Südharz" reichlich übertrieben. U.E. könnten wenigstens die Northeimer Züge während der Arbeiten weitgehend unbehelligt verkehren. Die Deutsche Bahn macht es sich wieder einmal sehr bequem und mutet den Kunden Umstiege und längere Fahrzeiten sowie verpasste Anschlüsse zu, obgleich es in diesem Falle mit absoluter Sicherheit anders ginge.
Es sei denn, es käme die "große Lösung" und die Züge aus Northeim könnten zukünftig unmittelbar an den Hausbahnsteig fahren, die Fahrgäste hätten sofort Schutz bei Regen und Schnee (das Gleis ist derzeit außer Betrieb): Aber so viel Kundenorientierung trauen wir der Bahn nicht zu.

Kommentar III zur Tarifrunde der Lokführer: Die Sicht eines Lokführers (Stand 28.03.2011)
Im 530. Newsletter haben die beiden Sprecher der Initiative mit je einem Kommentar schon unterschiedliche Sichtweisen zum Tarifkonflikt der GDL mit den Arbeitgebern der Bahnen dargelegt. Mit dem folgenden Beitrag möchte ich die die Angelegenheit aus Sicht eines Lokführers darstellen.

In der Presse werden zum Tarifkonflikt meist nur die finanziellen Forderungen der GDL genannt. Meine und die Sorgen meiner (DB-Regio Nord)-Kollegen sind andere. Zum Ende letzten Jahres haben wir den "Bremer Stern" an die NordWestBahn (NWB) verloren. Ca. 300 Arbeitsplätze sind verloren. Nur etwa zehn unserer Kollegen wurden vom neuen Arbeitgeber übernommen. Warum auch, das Arbeitsamt bezahlt die Ausbildung für neue Arbeitskräfte und für zwei Jahre 30% Lohnkostenzuschuss. Da sind erfahrene Eisenbahner einfach zu teuer. Der Steuerzahler bezahlt es ja. Ende diesen Jahres werden um Bremen noch einmal rund 50 Arbeitsplätze verloren gehen weil noch zwei Strecken an die NWB gehen. Und das "Heide-Kreuz" wird ebenfalls Ende diesen Jahres an die Osthannoversche Eisenbahn (OHE) gehen. Hier sind es knapp 100 Arbeitsplätze. Mal sehen ob hier mehr Mitarbeiter übernommen werden  ...weiter

Südharzstrecke: Noch mehr Bauarbeiten und Ersatzverkehre (Stand 26.03.2011)
Während die Bauarbeiten im niedersächsischen Teil der Strecke Göttingen – Northeim – Nordhausen seit geraumer Zeit bekannt sind und die Ersatzmaßnahmen hierfür inzwischen einen vertretbaren Umfang bekommen haben, hat man sich auf der thüringischen Seite der Strecke nun ebenfalls zu Bauarbeiten entschlossen, die denen in Niedersachsen zeitlich sogar noch vorangehen.

Im Ergebnis aller Baumaßnahmen ist nun zwischen dem 5. April und 27. Mai 2011 praktisch kein durchgehender Zugverkehr zwischen Northeim und Nordhausen möglich – eine nach Auffassung der Initiative „Höchste Eisenbahn für den Südharz“ viel zu lange Zeitspanne. „Fast 8 Wochen lang müssen die Fahrgäste mit Provisorien, mehrfachem Umsteigen und erheblich längeren Fahrzeiten sowie Anschlussverlusten rechnen. Im Lichte der nun bekannt gewordenen Bauarbeiten in Thüringen wäre es erst recht sinnvoll gewesen, zwischen Herzberg und Northeim auf einem Gleis Züge verkehren zu lassen. Mit keinem Wort hat die Bahn die am anderen Streckenende geplanten Maßnahmen erwähnt, als wir im Februar unser Anliegen vorgebracht haben. Dies zeigt erneut, dass der Deutschen Bahn Netz die Kunden vollkommen egal sind“ meint Michael Reinboth von „Höchste Eisenbahn“ zu den neuerlichen Problemen ...weiter  

Alle Jahre wieder - Phantasielose Preiserhöhungen beim VSN
Der Verkehrsverbund Süd-Niedersachsen (VSN) erhöht zum 1. April 2011 seine Fahrpreise um durchschnittlich 2,3 %. Betroffen hiervon sind praktisch alle Angebote, die es in diesem Verkehrsverbund gibt
(Stand 23.03.2011)
Die Höhe der Preisanhebung und das Datum – ein Jahr nach der letzten Runde – sind für sich betrachtet nichts Besonderes. Der VSN ist seit seiner Gründung durch nichts anderes als ständige Preisanhebungen aufgefallen, die jetzige zählt da eher zu den unauffälligen Runden.

Aber wieder einmal bleibt es bei der simplen Anhebung der Fahrpreise, ohne dass auch nur ansatzweise zu erkennen wäre, wie der VSN neue Fahrgäste gewinnen will. Einzige Neuerung ist die Möglichkeit, Tages- und Kleingruppenkarten künftig im Vorverkauf erwerben zu können – etwas, was zum Beispiel beim Niedersachsen-Ticket schon sehr lange funktioniert. Billiger werden die Karten im Vorverkauf auch nicht ...weiter

„Höchste Eisenbahn“ begrüßt Verbesserung der Baufahrpläne (Stand 15.03.2011)
Die Initiative „Höchste Eisenbahn für den Südharz“ hat die seit dem 14. März verfügbaren geänderten Baufahrpläne für die Strecke Northeim – Nordhausen analysiert und einige Verbesserungen festgestellt.

Vor allem in der vorgesehenen ersten Bauphase vom 17. April bis zum 1. Mai hat es merkliche Veränderungen gegeben. So werden die Züge nun von Nordhausen bis zum Haltepunkt Bad Lauterberg-Barbis durchfahren und nicht bereits in Walkenried wenden. Der Umstieg in die Omnibusse nach Northeim erfolgt nun in Barbis. Dies erspart den Reisenden zum einen eine halbe Stunde Busfahrt und sorgt zudem dafür, dass sich in Herzberg die Anschlüsse nach und von Osterode am Harz und Braunschweig deutlich verbessern.

Von Osterode nach Northeim gibt es nun stündliche gute Übergänge in beiden Richtungen. Nach und von Walkenried gibt es in den Hauptverkehrszeiten ebenfalls stündliche schnelle Anschlüsse, ansonsten bestehen diese alle 2 Stunden.

Um dies zu ermöglichen und auch in Northeim vernünftige Anschlüsse nach und von Göttingen und Hannover zu erhalten, muss während der zwei genannten Wochen vom reinen Stundentakt abgewichen werden. Züge und Busse verkehren in den geraden und ungeraden Stunden in unterschiedlichen Zeiten. In Nordhausen bleiben aber alle Anschlüsse nach und von Erfurt und Halle bestehen.

Auch die angekündigten zusätzlichen Direktbusse zwischen Herzberg und Göttingen sind im Plan enthalten und bieten Pendlern einige passable Verbindungen – auch für solche, die aus Osterode oder Walkenried in Richtung Oberzentrum wollen ...weiter

Streckensperrung im Südharz - Deutsche Bahn hat bis heute keine SEV-Verbesserungen umgesetzt (Stand 10.03.2011)
Vor mehr als einer Woche hatte die Deutsche Bahn als Reaktion auf die Kritik zur sechs Wochen langen Streckensperrung einige Verbesserungen im Schienenersatzverkehr (SEV) angekündigt, darunter die Ausweitung des Zugverkehrs bis Bad Lauterberg-Barbis anstelle von Walkenried und den Einsatz einiger direkter Busse zwischen Herzberg und Göttingen und zurück.
Doch auch von diesen minimalen Veränderungen zugunsten ihrer Kunden ist bis heute noch nichts nachzulesen. Im Internet finden sich unter dem Stichwort „Baustellen“ noch immer die alten, völlig unzulänglichen Busfahrpläne. Dabei sollen die Arbeiten schon in wenigen Wochen beginnen – höchste Zeit mithin, die Änderungen den Kunden bekannt zu machen.

„Höchste Eisenbahn“ bleibt daher skeptisch. „Es wäre nicht das erste Mal, dass auf Ankündigungen dann doch nichts kommt“ merkt Michael Reinboth von der Initiative an. Er bemüht sich seit Tagen, mehr über die angekündigten Änderungen in Erfahrung zu bringen – bislang vergeblich.
„Es hat den Anschein, dass die Deutsche Bahn weiterhin versucht, die Bauarbeiten zu den geringst möglichen Kosten und damit praktisch vollständig auf dem Rücken der Kunden durchzuführen“ meint Reinboth. Ein Grund für die verzögerte Bekanntgabe könnte allerdings auch in der Einbindung aller verfügbaren Mitarbeiter in Maßnahmen zur Reduzierung der Schäden der Streiks der Lokomotivführer sein. Für nicht fahrende Züge müssen ggf. auch Ersatzfahrpläne erarbeitet werden.

Wird die Baumaßnahme noch abgeblasen?
In den Bereich des Möglichen rückt auch ein Abblasen der Bauarbeiten. Sollte es zu massiven Streiks im Güterverkehr kommen, wären Verzögerungen bei der Produktion von Schienen, Weichen und Schwellen ja nicht auszuschließen. Und dies könnte eine Menge Termine bei der Bahn ins Rutschen bringen.

Deutsche Bahn lässt in der Streikwoche Reisende zählen (Stand 05.03.2011)
Drei Warnstreiks in zwei Wochen, unbefristete Streiks vor der Tür: Die Fahrgäste sind verunsichert, die Anrufe, ob die Züge denn auch fahren, häufen sich, viele Kunden stornieren oder verschieben ihre Fahrten. Wo die Züge, wie auf der Südharzstrecke, dennoch rollen, sind sie verspätet und es fehlen ihnen die Fahrgäste der Anschlusszüge, die ausgefallen sind. Zudem finden zwischen Erfurt Hbf und Erfurt Nord umfangreiche Bauarbeiten mit wochenlanger Streckensperrung statt, was sich jedenfalls auf die Zahl der Reisenden zwischen dort und dem Südharz auswirkt.
Dies alles ist für die DB Regio kein Grund, auf die Zählung der Reisenden zu verzichten. Als ob nichts wäre, fuhren in dieser Woche die Zähler mit, notierten Ein- und Aussteiger und die Zahl der in den Zügen Mitfahrenden.
Inwieweit das Tarifangebot der Bahn aus dem Tollhaus kommt, wie der Vorsitzende der GDL behauptet, können wir nicht beurteilen. Dass die Streiks massiv zur Verunsicherung und zur Abwanderung von Fahrgästen führen, schon eher. Dass die Deutsche Bahn in dieser Situation nichts Besseres zu tun hat, als Fahrgäste zu zählen, ordnen wir in die Kategorie „Unmöglich“ ein. Was will man damit erreichen? Uns und der LNVG anschließend mitteilen, dass leider, leider die Zahl der Fahrgäste nicht zugenommen hat?

Wir dürfen uns nicht wundern, wenn im April und Mai während der Bauarbeiten auch gezählt wird und die Zählkräfte in den Bussen mitfahren.

Geplante Bauarbeiten Südharzstrecke: DB Netz sieht aus Sicherheitsgründen von Zugfahrten ab - Initiative schlägt SEV-Linie Northeim - Herzberg - Göttingen vor(Stand 03.03.2011)
In einem Gespräch mit der Initiative sprach sich Udo Diedrich, Leiter Regionalnetz Harz-Weser der DB Netz AG, aus Sicherheitsgründen gegen Zugfahrten mit 16 Sicherungsposten aus. Die Erfahrungen der Bauarbeiten aus dem Jahre 2008, bei denen eingleisiger Zugverkehr durchgeführt wurde, haben zu einigen sicherheitskritischen Situationen geführt. So haben manche Autofahrer "Wilde Sau" gespielt, weil ihnen die Wartezeiten zu lang erschienen und trotz Absperrung weiterfahren wollten. Der Sprecher der Initiative, Burkhard Breme, kann diesen Punkt nachvollziehen, da er selbst schonen Zeuge von solchen Aktionen bei den Bahnabsperrungen im Raum Bad Lauterberg Osterhagen wurde. Nach Meinung der Initiative dürfte jedoch das Fehlverhalten vereinzelter Verkehrsteilnehmer nicht zu Lasten der Bahnfahrer gehen. Deswegen müssten den Reisenden erträgliche Alternativen für ihre Fahrten angeboten werden. Der geplante Schienenersatzverkehr (SEV) ist davon jedoch noch sehr weit entfernt. Falls aus Sicherheitsgründen keine Züge verkehren können, muss eine "intelligente" Busersatzverbindung eingerichtet werden. Hierzu schlägt die Initiative die stündlich durchgehende Route Northeim - Wulften - Hattorf - Herzberg - Göttingen und zurück vor. Durch diese Direktbusse hätten auch Hattorfer und Wulftener Reisende nach Göttingen erträgliche Fahrzeiten ohne Umstiege und lange Wartezeiten in Northeim.

Geplante Bauarbeiten Südharzstrecke:  Vorgesehene Verbesserungen im Ersatzverkehr reichen nicht aus (Stand 02.03.2011)
„Die von der Landesnahverkehrsgesellschaft (LNVG) aufgrund unserer Vorschläge und diverser Interventionen aus dem politischen Raum angekündigten Verbesserungen im Ersatzfahrplan während der sechswöchigen Bauphase auf der Südharzstrecke Northeim – Nordhausen sind zu begrüßen – sie reichen jedoch keineswegs aus, um die Belastung für die Reisenden in dieser Zeit in den Grenzen zu halten, die kundenorientiertes Denken und Verhalten normalerweise erwarten lassen würden.“

Michael Reinboth von „Höchste Eisenbahn für den Südharz“ freut sich darüber, dass einige der Anregungen der Initiative aufgegriffen werden. Freilich: Wie genau der überarbeitete Fahrplan in den sechs Bauwochen aussieht, kann man nicht bewerten, da er derzeit noch nicht abgerufen werden kann. Reinboth ist andererseits keineswegs zufrieden mit dem, was die Bahn nun offenbar anbieten will. „Schnelle Busse nach Göttingen und eine Verlegung des Umsteigepunktes von Walkenried nach Barbis sind Schritte in die richtige Richtung, sie ändern aber nichts an der Tatsache, dass bestimmte Kundengruppen sechs Wochen lang in ihrer Mobilität sehr stark beeinträchtigt werden. Sie ändern vor allem nichts daran, dass der grundsätzlich mögliche Zugverkehr auf einem Gleis zwischen Herzberg und Northeim nicht durchgeführt wird, weil man hier weiterhin zu Lasten der Kunden Geld sparen will.“ ...weiter

Kommentar I zur Tarifrunde der Lokführer: Lokführer-Gewerkschaft vertreibt Kunden in Scharen (Stand: 01.03.2011)
Für die Durchsetzung ihrer Ziele ist die Gewerkschaft der Lokomotivführer (GdL) ganz offensichtlich bereit, die Bahnkunden in Scharen in andere Verkehrsmittel zu vertreiben. Zwei Warnstreiks haben hier bereits erfolgreiche Ansätze gezeigt – so erfolgreich, dass die GdL diesen Weg wohl unbeirrt fortsetzen wird.
Als nächste passende Gelegenheit bietet sich hier die CeBIT in Hannover an. Hier kann man mit geringem Aufwand zehntausende von Kunden treffen und zudem der deutschen Volkswirtschaft empfindlichen Schaden zufügen. 
Die GdL mit ihrem außer Rand und Band geratenen Vorsitzenden Weselsky ist auf dem besten Wege, den Ast, auf dem sie sitzt, vollständig abzusägen. Der im real existierenden Sozialismus mit einem Quasi-Reichsbahnmonopol aufgewachsene Gewerkschaftschef begreift ganz offensichtlich nicht, dass es hierzulande Alternativen zum Bahnverkehr gibt. Einen Verkehrsträger, der mit einem Anteil von knapp 10 % am Personen- und 20 % am Güterverkehr jeden Tag um seine Zukunft ringt, kann man mit Streiks a la GdL ziemlich mühelos vollends aus dem Rennen katapultieren. Zuerst wird es, wie immer, den ländlichen Bereich treffen, wo die Bereitschaft, den eigenen Pkw zu nutzen, wesentlich höher ausgeprägt ist als in Ballungsräumen  
...weiter

Kommentar II zur Tarifrunde der Lokführer: Von der Opferrolle zur Vordenkerrolle (Stand 01.03.2011)
Vor mittlerweile drei Jahren verkündete Nokia die Produktionsverlagerung ihrer Handys von Deutschland nach Rumänien. Als damalige Gründe wurden die hohen Löhne in Deutschland genannt. Der Lohnkostenanteil betrug fünf Prozent der Produktionskosten. Dies war den Managern zuviel, da in Rumänien nur ein Bruchteil davon gezahlt werden musste. Vor lauter Konzentration auf den marginalen Anteil der Lohnkosten hat sich Nokia nicht um die Ursache seiner Probleme gekümmert. So produzierte Nokia am Markt vorbei und steht aktuell vor der Ursache seiner Krise.
Was hat diese Tarifrunde der Bahn mit dem Fall Nokia zu tun? Auch bei der Bahn machen die Lohnkosten nur einen Bruchteil der Gesamtkosten aus
...weiter

Pressemitteilung Bündnis 90/Die Grünen: "Bahn-Sperrung im Südharz zu Lasten der Schwächsten" (Stand: 21.02.2011)
Zu den geplanten Sperrungen der Deutschen Bahn zwischen Herzberg und Northeim meint die Bundestagsabgeordnete Viola von Cramon, Bündnis 90/Die Grünen:
"Und wieder spart die Bahn an der falschen Stelle: Die geplante Total-Sperrung zwischen Herzberg und Northeim für sechs Wochen bedeutet den provisorischen Einsatz von Bussen auf diesem Teilstück. In Bussen werden allerdings Eltern mit ihren Kinderwagen oder Menschen in Rollstühlen nicht transportiert.
Ein Unding. Die Bahn erklärt nach eigenen Aussagen, sich aus Kostengründen für die Komplett-Sperrung entschieden zu haben und damit von Mitte April bis Mitte Mai einigen Personengruppen den Zugang zum Transportmittel zu versagen. Dazu kommen die erhöhten Fahrzeiten durch die Busse und die unterbliebene Synchronisation mit dem "normalen" Fahrplan der Deutschen Bahn. De facto verlängert sich die Fahrtzeit für Kundinnen und Kunden mit Anschlussverbindungen um 75 Minuten 
...weiter

DB Netz will Streckensanierung auf dem Rücken der Fahrgäste ausführen - 6 Wochen kein Zug zwischen Herzberg und Northeim  (Stand: 13.02.2011)
Es ist erfreulich, wenn die Deutsche Bahn zwischen Northeim und Nordhausen Gleise und Weichen austauscht und die Strecke so für die kommenden Jahre fit macht. Dies soll auch wieder im Frühjahr 2011 geschehen. Man hat sich hierzu allerdings auch vertraglich gegenüber dem Land Niedersachsen verpflichtet, welches im Gegenzug einen bestimmten Fahrplan bis nach 2020 bestellt hat.

In hohem Maß unerfreulich ist es, dass das „Harz-Weser-Netz“ hierbei erneut den Weg wählt, diese Arbeiten auf dem Rücken der Kunden durchzuführen. Auf einer vollständig zweigleisigen Strecke werden die Arbeiten nicht etwas so eingeplant, dass auf einem Gleis die Züge fahren können und allenfalls an einem oder zwei Wochenenden ein vollständiger Ausfall erforderlich wird. Man hat vielmehr vor, die Strecke zwischen Herzberg und Northeim für volle 6 (sechs!) Wochen dicht zu machen und hier ausschließlich Omnibusse verkehren zu lassen – mit entsprechenden Fahrzeitverlängerungen und Anschlussverlusten.

Darüber hinaus soll im gleichen Zeitraum wegen des Auswechselns von einigen Weichen im Ostkopf des Bahnhofs Herzberg auch der Abschnitt Walkenried – Herzberg für 2 Wochen dicht gemacht werden. In diesem Zeitraum sollen die Omnibusse zwischen Walkenried und Northeim verkehren – mit verheerend langen Fahrzeiten und natürlich ebenfalls massiven Anschlussverlusten ...weiter

Harz: Urlauberkarte - die kaum bekannte preiswerte Alternative für Ausflüge in den West-Harz
Harzer-Urlaubsticket - die kostenfreie Möglichkeit für Busreisen im Ost-Harz (Stand: 12.02.2011)

Urlauberkarte
Im Omnibusverkehr zwischen den Landkreisen Osterode am Harz und Goslar gilt der so genannte „Übergangstarif Harz“ (ÜT Harz), d.h. für Fahrten, die über die Kreisgrenze hinweg gehen, zum Beispiel Walkenried – Braunlage, werden die Bestimmungen dieses Übergangstarifs angewandt und nicht die Bestimmungen des VSN, der für alle übrigen Fahrten (nach Bad Sachsa, Osterode, Göttingen…) gilt.
Die Urlauberkarte kann auch im Vorverkauf erworben werden – das Datum des ersten Tages kann frei gewählt werden. Wichtig: Beim Kauf sollte man als gewünschtes Ziel „Goslar“ angeben, also das weitest mögliche Ziel – dann gibt es anschließend keine Diskussionen mit Busfahrern, die bei Tarifen nicht ganz sattelfest sind
 ...weiter
Weitergehende Infos unter: http://www.vrb-online.de/index.php?id=22
Harzer Urlaubs-Ticket
Deutlich einfacher und preiswerter ist die Reise mit dem Bus im Ostharz. Der Meldeschein für Urlauber ist mit dem einheitlichen Logo HATIX gekennzeichnet und gilt als Harzer Urlaubs-Ticket für alle gemeldeten Personen. Das Harzer Urlaubs-Ticket ermöglicht freie Fahrt auf allen Linien der Harzer Verkehrsbetriebe, Q-Bus, Halberstädter Bus-Betriebe, Halberstädter Verkehrs-GmbH und der Verkehrsgesellschaft Südharz im Landkreis Harz.
Weitergehende Infos unter: http://www.hatix.info/ 
 ...weiter

Von Braunlage nach Elbingerode - weitere neue Buslinie im Harz (Stand: 12.02.2011)
„Höchste Eisenbahn im Südharz“ freut sich über die Einrichtung einer weiteren Busverbindung im Harz. Nach der Linie durch das Okertal und zum Torfhaus folgte am 5. Februar eine Verbindung zwischen Elbingerode und Braunlage, die zunächst im Probebetrieb bis zum 31. Juli 2011 von den Harzer Verkehrsbetrieben GmbH (HVB) in Wernigerode jeweils Samstags und an Sonn- und Feiertagen betrieben wird.
Die neue Linie hat die Nummer 254, der Fahrplan kann im Internet unter http://www.wvb-gmbh.de eingesehen bzw. ausgedruckt werden. In der Sommerausgabe des „Harz-Kursbuchs“ wird auch diese Linie berücksichtigt werden 
...weiter

Preiswürdig: Der echte Oberharz hat eine neue Buslinie eingerichtet (Stand: 03.02.2011)
Im Zeitalter knapper öffentlicher Kassen und nahezu ausschließlicher Ausrichtung des Harzer Tourismus auf den Individualverkehr verdient die Einrichtung einer neuen Buslinie einen Ehrenpreis. Der von „Höchste Eisenbahn für den Südharz“ geht in diesem Jahr an die „Glücksburg Consulting Group“ (GLC) und die Tourist-Information Oberharz in Clausthal-Zellerfeld (also im richtigen Oberharz – dem mit dem UNESCO-Weltkulturerbe Oberharzer Wasserwirtschaft). Auf deren Initiative hat RBB eine alte Buslinie wieder belebt und eine bereits vorhandene, vom VSN unterstützte Linie ergänzt.
Bis zum 27. Februar 2011 und dann wieder vom 2. Juni bis 30. Oktober 2011 verkehrt jeweils von Donnerstag bis Sonntag die Linie 879, auch „Brocken-Bus“ genannt, zwischen Oker Waldhaus, Altenau und Torfhaus. Samstag und Sonn- und Feiertags wird der Verkehr zwischen Altenau und Torfhaus durch die Fahrten der VSN-Linie 462 von Osterode nach Torfhaus ergänzt
...weiter

Im März erscheint das Buch über die Harzer Omnibus-Geschichte (Stand: 03.02.2011)
Nach langen Recherchen und dank der Unterstützung vieler Verkehrsbetriebe und Omnibus-Forscher ist es Michael Reinboth gelungen, sein ca. 200 Seiten starkes Buch über die hundertjährige Geschichte des Omnibusverkehrs im Harz fertig zu stellen. Ab Anfang März wird es zum Preis von ca. 15,- € beim Verfasser oder beim Papierflieger-Verlag, Clausthal-Zellerfeld, zu haben sein.
Der Harz ist ein Pionierland der deutschen Omnibusgeschichte, fuhren doch hier schon 1905 die ersten Linienbusse von Heinrich Büssing, der bis 1914 ein umfangreiches Netz einrichtete. Mit vielen Fotos und anhand alter Prospekte und Fahrplanauszüge wird die sehr wechselvolle Geschichte dieses Verkehrsmittels bis in das Jahr 2011 hinein erzählt. Die Bedeutung des Linienbusverkehrs für den Tourismus und der aktuelle Zustand des Harzer Linienverkehrs werden ebenfalls kritisch beleuchtet. Eine mehrseitige Zeittafel ergänzt die einzelnen Kapitel, die sich u.a. der rasanten Entwicklung von 1918 bis 1939, dem mühsamen Beginn nach 1945 und den unterschiedlichen Strömungen in der Zeit der deutschen Teilung widmen
...weiter

Kommentar zu beschlossenen Warnstreiks: Der Kunde wird erneut zur Geisel der GDL gemacht (Stand: 03.02.2011)
Die Gewerkschaft der Lokomotivführer (GDL) hat am 3.2. beschlossen, in nächster Zeit Warnstreiks bei der Deutschen Bahn und bei diversen Privatbahnen durchzuführen, um ihren Forderungen Nachdruck zu verleihen.
Wie schon 2007/2008, wird erneut der schon leidgeprüfte Bahnkunde in Geiselhaft genommen, denn unbestritten hat die GDL unter den Lokomotivführern einen Organisationsgrad, der empfindliche Störungen des Betriebsablaufs nach sich ziehen kann und wird. Immerhin 75 % des Personals sind bei ihr organisiert, wenngleich ein Teil hiervon, da beamtet, an den Streikmaßnahmen nicht teilnehmen kann
...weiter

  
Zugunglück im Nordharz: Wir sind tief betroffen (Stand: 30.01.2011)
Die Eisenbahn ist ein sicheres Verkehrsmittel. Daran ändern auch sehr seltene wirkliche Bahnunfälle nichts. Jedes Eisenbahnunglück ist eines zu viel, und jedes wirft natürlich auch eine Reihe von Fragen auf.

Am 29.01.2011 hat es unsere unmittelbare Nachbarschaft ereilt. Unser Mitgefühl gilt den Angehörigen der Toten und den Verletzten, denen wir baldige Genesung wünschen.

Wir hoffen im Sinne des Systems Eisenbahn auf eine lückenlose Aufklärung der Unglücksursache. Wieso ist es möglich, ein auf Halt stehendes Signal zu überfahren, wo es doch induktive Zugsicherung gibt? Wieso kann man die Lokführer in solchen Fällen nicht umgehend erreichen, wo es doch Zugbahnfunk gibt? Wer oder was hat hier versagt? Die Technik oder der Mensch?

Wir Kunden möchten mit der Eisenbahn sicher und pünktlich fahren. Die Sicherheit war und ist ein wichtiges Merkmal des Systems Eisenbahn. Jedes Unglück muss dazu beitragen, dass es noch sicherer wird.

Nach Schnee- und Eisverspätungen: Dem nächsten Streik entgegen? (Stand: 30.01.2011)
Wer dieser Tage die Homepages der privaten Eisenbahn-Verkehrsunternehmen und die der Gewerkschaft der Lokomotivführer (GdL) studiert, der sieht den nächsten Streik bei der Eisenbahn am Horizont heraufziehen. Nach dem Abbruch der Verhandlungen zum Rahmentarifvertrag und nachdem auch die Gespräche mit der DB über den neuen Lohntarifvertrag zäh verlaufen, rüstet der GdL-Vorsitzende Weselsky bereits verbal auf. Am 2. Februar dürfte die Tarifkommission der GdL Arbeitskampfmaßnahmen beschließen und damit den Kunden der Bahn nach all den Zugausfällen und Verspätungen der letzten Wochen den nächsten Ärger bescheren.

Nachdem sich die DB, die privaten Bahnen und die neue, aus dem Zusammenschluss von Transnet und GdBA entstandene Gewerkschaft auf Rahmentarif und Lohnerhöhungen geeinigt haben und von dieser Seite mithin keine Gefahr droht, wollen die Lokführer nun, wie seit Jahren üblich, mehr. Sie entwickeln sich zur „Cockpit“ der Eisenbahn und haben in der Tat ja auch die Macht, den Bahnverkehr zum Stillstand zu bringen – da nützen auch besetzte Stellwerke und Auskünfte nicht allzu viel. Die DB zahlt übrigens überwiegend bereits die Löhne, die für die Privaten gefordert werden. Sie wird, kein Zweifel, aber dennoch in den Streik einbezogen werden – hier sind die laufenden Lohnverhandlungen der Hebel.

Auf der anderen Seite überkommt uns als Kunden ein ungutes Gefühl, wenn wir sehen, dass die privaten Eisenbahnen den Qualifikationsstandard der Lokführer absenken wollen. Ein Lokführer trägt enorme Verantwortung. Sein Beruf eignet sich nicht für Niedriglohn-Experimente – genau hierauf deutet aber das Bemühen hin, Hauptschüler zu Lokführern zu machen. Vorsicht ist hier geboten ...weiter

Neue Verbindungen Ruhr - Ostwestfalen - Südharz und zurück (Stand: 08.01.2011)
Mit der Verlängerung der RE-Linie 1 "NRW-Expreß" alle zwei Stunden bis und ab Paderborn als Ersatz für die nochmals reduzierte Zahl der IC-Züge zwischen dem Ruhrgebiet und Kassel stehen Reisenden aus dem Südharz bzw. daran anschließend auch der Strecke Nordhausen - Sangerhausen - Halle neue Verbindungen in das Ruhrgebiet und das Rheinland zur Verfügung. Alle zwei Stunden bestehen nun in Paderborn bei rund 30 Minuten Aufenthalt Anschlüsse zu und von dieser sehr schnellen, mit klimatisierten Doppelstock-Garnituren gefahrenen Linie, die umsteigefrei in das Zentrum des Ruhrgebiets und darüber hinaus nach Düsseldorf, Köln und Aachen führt. Die Gesamtreisezeit ist zwar etwas länger als mittels ICE über Hannover, im Regelfall aber spürbar preis- werter, und die Verbindungen sind sowohl mit dem "Schönes Wochenende"-Ticket wie dem "Quer durchs Land"-Ticket ohne Einschränkungen nutzbar
...weiter

Deutsche Bahn verschlechtert die Anbindung des Südharzes ein weiteres Mal - Halt in Göttingen ohne Rücksicht auf Berufspendler nach Süden gestrichen (Stand: 19.12.2010)
Die Deutsche Bahn setzt ihre Politik, die Anbindung des Südharzes an den Fernverkehr Schritt für Schritt zu verschlechtern, auch im neuen Fahrplan 2011 fort. Dieses Mal trifft es diejenigen, welche nach Süden fahren wollen.

Der Halt des bisherigen ICE (und nunmehrigen IC) um 7.17 in Richtung Kassel und Frankfurt in Göttingen wurde handstreichartig gestrichen. Die Informationen erreichten die Pendler, darunter auch die aus dem Südharz, erst wenige Tage vor dem Fahrplanwechsel. Konsultationen mit der Landesnahverkehrsgesellschaft (LNVG) oder gar den betroffenen Kunden gab es, wie inzwischen beim Fernverkehr der DB üblich, nicht.

Da der nachfolgende ICE, ein so genannter „Sprinter“, schon immer in Göttingen durchfuhr, hat sich die Zahl der Verbindungen von der Universitätsstadt nach Frankfurt in der Zeitlage zwischen 7 und 8 Uhr deutlich verschlechtert. Die aus dem Südharz kommenden Reisenden haben nun ganz und gar das Nachsehen, denn der noch verkehrende Zug um 7.02 Uhr ab Göttingen wird von hier nicht erreicht, und ein Anschluss an den „Cantus“ nach Kassel, der um 7.14 Uhr in Göttingen abfährt, besteht bei einer Ankunftszeit um 7.12 Uhr auch nicht ...weiter

Züge im Südharz können seit 12. Dezember schneller fahren (Stand: 19.12.2010)
Anschlüsse an den Fernverkehr fallen weg, zwischen Herzberg und Braunschweig gibt es kaum pünktliche Züge, und ab und zu bleibt nun auch noch ein Zug stehen, ohne dass für die Kunden etwas getan würde – reichlich schlechte Nachrichten von der DB für die Südharzer.
Die gute Nachricht zum Fahrplanwechsel kommt dieses Mal von unerwarteter Seite, nämlich DB Netz, in diesem Falle dem Harz-Weser-Netz. Auf diversen Abschnitten der Südharzstrecke Northeim – Nordhausen wurde nämlich die mögliche Höchstgeschwindigkeit angehoben
...weiter

 Newstix: Ausschreibung OWL-Dieselnetz gestartet - Initiative: Vorgestelltes Konzept durchgehender Züge Südharz - Paderborn wird nicht berücksichtigt (Stand: 19.12.2010)
Artikel Newstix: 
Mit der Veröffentlichung im EU-Amtsblatt schreiben der Zweckverband Nahverkehr Westfalen-Lippe (NWL), die Landesnahverkehrsgesellschaft Niedersachsen mbH (LNVG) und die Verkehrsverbund und Fördergesellschaft Nordhessen mbH (NVV) Betriebsleistungen im Schienenpersonennahverkehr (SPNV) auf verschiedenen Regionalbahnlinien
...weiter

Stellungnahme der Initiative - Forderung: Ausschreibung für durchgehende Züge Erfurt - Nordhausen - Paderborn
Zum Fahrplanwechsel hat die DB AG ihr Fernverkehrsnetz weiter ausgedünnt. Insbesondere die Mitte-Deutschland-Verbindung Erfurt - Ruhrgebiet ist hiervon betroffen. Spätestens jetzt müsste den Landesnahverkehrsgesellschaften klar sein, dass mit durchgehenden Zügen über die Landesgrenzen hinweg zumindest eine Abmilderung der Verschlechterungen herbeigeführt werden muss.
...weiter

Turbulenter Fahrplanwechsel:
Initiative: Weitere Aktualisierung Harzkursbu
ch - in letzter Minute Einrichtung eines Notfahrplans im Nordharz (Stand: 13.12.2010)
Erneut kommt ein Ersatzfahrplan im Nordharz zum Tragen. Ganz kurz vor Fahrplanwechsel ist der Bahn aufgefallen, dass sie nicht genug umgebaute VT 612 hat, um die versprochenen und im Entwurf auch veröffentlichten Fahrpläne einhalten zu können. Deswegen gilt im Nordharz nun wieder ein "Notfahrplan" bis Juni 2011 ...weiter
Auf der HVB-Linie 265 ist es ab 6.12. noch zu einer Änderung gekommen --> Download
Grund: Die Busse der Linie 265 fahren Mo-Fr jetzt in Stiege eine zusätzliche Haltestelle an, weswegen sie in Allrode einige Minuten früher als heute abfahren müssen. Am Wochenende bleibt der Fahrplan unverändert.
 

IC und ICE Durchfahrten Göttingen: Kundenmeinungen - Stellungnahme LNVG (Stand: 13.12.2010)
Uns erreichten in diesen Tagen mehrere Kundenmeinungen zu Durchfahrten von Fernverkehrszügen in Göttingen:
Pendler Südharz-Kassel
... Am kommenden Montag hätte ich wie viele andere Reisende am Bahnsteig gestanden und nicht schlecht geguckt wie der IC an uns vorbei fährt. Montags stehen bestimmt 300 Reisende und warten auf diesen Zug, die restlichen Tage einige weniger. In Kassel dagegen, nicht zu fassen, maximal 50 Leute die dort aussteigen, aber dort hält er.
Ich glaube, die dümmste Aktion der letzten Jahre überhaupt ist diese.
Ich hatte mir die Newsletter 521 ausgedruckt und meinen Chef gezeigt, für mich gibt es nun nur noch früh die Tour über Nordhausen mit einer weiteren viertel Stunde später anfangen. Die Gleitzeit endet um 8 Uhr und das schaffe ich nun nicht mehr.
Gewarnt hatte ich alle in Göttingen mir bekannten und in meiner nähe stehenden Pendler am Bahnsteig und keiner wußte von der tollen Aktion. Kommentare sind klar.
In letzter Zeit sogar eine Verbesserung eingetreten, ganz selten den IC 7 Uhr 17 nicht geschafft.
Ihnen auf jeden Fall schönen Dank für die jahrelangen Bemühungen in Sachen Schienenverkehr ...

Pendler Göttingen-Kassel
... ich bin Berufspendler zwischen Göttingen und Kassel und stelle fest, dass sich das Angebot drastisch verschlechtert hat. Bislang gab es einen IC Gö ab 07.17 Uhr, der in der Taktlage eines ICE fuhr. Dieser Zug entfällt. Der nächste ICE-Takt wäre um 7.55 Uhr, da fährt allerdings der Sprinter durch. Von Göttingen nach Frankfurt ergibt sich damit eine Lücke von 6.55 Uhr bis 8.17 Uhr, nach Kassel fährt zwischen sieben und acht (beste Pendlerzeit ...) nur der ICE um 7.02 Uhr. Leider stellte ich heute morgen fest, dass sie diesen zum Fahrplanwechsel auf einen Halbzug reduziert haben. Die Durchsage "Bitte einsteigen" erfolgte, als noch etwa zehn Personen zwischen mir und der Tür waren.
Mit dem neuen Fahrplan ist der Cantus 7.14 ab Gö (KS HBF an 8.13) die späteste Abfahrt für mich, um 8.30 Uhr in der Kasseler Innenstadt zu sein. Diese Angebot werde ich wohl verstärkt nutzen.
 

Die LNVG teilte unserer Initiative auf Nachfrage folgendes mit:
Nach Rückfragen bei DB Fernverkehr stellt sich der Sachstand so dar:
Das Zugpaar IC 2872/2873 Hamburg-Stuttgart und zurück wird im Rahmen der ICE-Linie 22 entgegen früheren Planungen auch im Fahrplan 2011 unter den neuen Zugnummern IC 1071 und IC 1078 weiterhin als lokbespannter Wagenzug anstelle mit ICE 1 gefahren werden. Da die Höchstgeschwindigkeit dieser Züge wesentlich niedriger ist, können die planmäßigen Ankunftszeiten nicht gehalten werden. Die DB Netz toleriert diesen "Verstoß" gegen ihre Prämissen nicht länger, so dass die DB Fernverkehr, solange keine ICE 1 eingesetzt werden können, einen Halt zur Kompensation der Verspätungen aufgeben muss.

Nach Auskunft der DB Fernverkehr besteht das Problem nur noch vorübergehend, solange aufgrund von Bauarbeiten im Ost-West-Korridor (Berlin - Hannover - Rhein/Ruhr) nicht genügend ICE 1 zur Verfügung stehen. Nach jetzigen Planungen wird dieses Zugpaar nach Beendigung der Bauarbeiten (geplant Mitte August) wieder der Linie entsprechend mit ICE 1 Zügen (ICE 571/578) mit Halt in Göttingen bedient.

 

Wegfall IC-Halt in Göttingen - Pro Bahn und Initiative drücken ihr Unverständnis aus - erneute Aktualisierung Harzkursbuch (Stand: 06.12.2010)
Beim Blick in den neuen Fahrplan reiben sich die Kunden verwundert die Augen: Die Bahn lässt einen IC in Göttingen durchfahren und hängt Südniedersachsen und den Südharz weiter vom Fernverkehr ab.
Am 06.12.2010 hält der IC noch in Göttingen. Nur eine Woche später können Reisende aus Südniedersachsen dem IC nur beim Vorbeifahren winken.

Trotz der Durchfahrt in Göttingen ist die Reisezeit zwischen Hannover und Kassel unverändert.
Damit fällt die erste sinnvolle Verbindung aus dem Südharz nach dem Rhein/Main-Gebiet weg und Fernpendler nach Kassel schauen nun in die Röhre bzw. müssen ihren Zündschlüssel wieder hervorkramen. Nach Meinung des Sprechers der Initiative Burkhard Breme, zeigt die Bahn hier wieder ihre ganze Kreativität ihre Kunden vor den Kopf zu stoßen.
Das neue Harzkursbuch wurde entsprechend angepasst --> Download
 

PRESSE-INFORMATION von Pro-Bahn Südniedersachsen vom 05.12.2010 

Fast könnte man geneigt sein, den Fahrplanwechsel der Deutschen Bahn am kommenden Sonntag, 12. Dezember 2010 gar nicht weiter zu kommentieren. Es verschieben sich lediglich einzelne Fahrzeiten um die eine oder andere Minute. Spürbare Verbesserungen im Angebot wie die Einführung der Regio-S-Bahn rund um Bremen oder der Einsatz zusätzlicher Züge im südlichen Hamburger Umland können leider für die Region Südniedersachsen nicht vermeldet werden.

Die ausbleibenden Veränderungen bedeuten aber auch, dass die vor einem Jahr durch die Streichung fast aller IC-Züge auf der alten Leinetalbahn zwischen Göttingen, Northeim, Kreiensen und Hannover entstandenen Anschlussverluste weiter fortgeschrieben werden. Reisende etwa von Hardegsen nach Alfeld oder Hannover müssen nicht selten in Northeim und Kreiensen eine halbe Stunde auf ihren Anschlusszug warten. Das ist eine Zumutung, die kein Dauerzustand werden darf.

Fast nur durch Zufall sind wir auf eine ausgesprochen ärgerliche Streichung im ICE-Grundnetz gestoßen: Ohne weitere Ankündigung wirft die Deutsche Bahn den Göttinger ICE-Halt um 7.17 Uhr nach Süden aus ihrem Fahrplan. Der von Hannover in Richtung Kassel und Frankfurt am Main fahrende Zug braust ab 12. Dezember 2010 durch ..weiter

Initiative: Aktualisierung Harzkursbuch - DB: Erstmals kostenlose Offline-Version mit Fahrplaninformation (Stand: 28.11.2010)
Aktualisierung Harzkursbuch: Die RE Halle - KS fahren nun auch am Wochenende alle nach Kassel-Wilhelmshöhe --> Download
Erstmalig stellt die Bahn Ihren Kunden zur neuen Fahrplanperiode (gültig ab 12.12.2010)  die DB Fahrinformation als kostenlose Offline-Version zum Herunterladen aus dem Internet zur Verfügung. Für die Reiseplanung stehen Fahrplandaten für Verbindungen der DB und vieler weiterer Verkehrsunternehmen in Deutschland und weiten Teilen Europas in elektronischer Form zur Verfügung. Es sind Daten von rund 1,6 Mio. Fahrten (Züge, Busse, Schiffe etc.) sowie mehr als 50.000 Bahnhöfen und 250.000 Haltestellen enthalten. Im Internet wird ein monatliches Update der Fahrplandaten angeboten.
Unter www.bahn.de/fahrplandownload können Sie die DB Fahrplaninformation mit knapp 100 MB ab sofort herunterladen. Die Daten des Nahverkehrs (Verkehrsverbünde) werden voraussichtlich erst zum Fahrplanwechsel vollständig vorliegen.

Neuer Internetauftritt der LNVG (Stand: 18.11.2010)
Die Landesnahverkehrsgesellschaft Niedersachsen mbH (LNVG) ist unter der bisherigen Internetadresse www.lnvg.de mit einem neuen Internetauftritt online gegangen. Die neue Webseite richtet sich in erster Linie an Fachleute und am Öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) Interessierte. Aber auch der Fahrgast und normale Internetznutzer werden fündig, wenn sie nach Hintergrundinformationen zu Themen wie Förderung und Finanzierung des Schienenpersonennahverkehrs (SPNV), nationalem oder internationalem Buslinienverkehr oder nach Konzepten im ÖPNV für die nächsten Jahre suchen.

MdB Hartwig Fischer (CDU) kämpft um bessere Bahnverbindungen (Stand: 16.11.2010)
Die Landesgruppe Niedersachsen und Hartwig Fischer MdB trafen sich zu einem Gespräch mit Dr. Rüdiger Grube, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Bahn AG und Ulrich Bischoping, Konzernbevollmächtigter der Deutschen Bahn für das Land Niedersachsen und Bremen. „Ich habe die Möglichkeit genutzt, den Wahlkreis betreffende Themen anzusprechen“, so der CDU Bundestagsabgeordnete.
 Hierzu haben sich im Vorfeld des Gesprächs mit der Bahn die Initiative und Hartwig Fischer zu den wichtigsten Fragen abgestimmt.
... weiter mit den Fragen und Antworten 

Fahrplanwechsel bringt nur kleinere Änderungen - Harz-Kursbuch als Download erhältlich (Stand: 13.11.2010)
Der Jahresfahrplan 2011 der Deutschen Bahn tritt am 12. Dezember in Kraft. Einige Omnibuslinien im Harz wechseln zum gleichen Zeitpunkt ihre Fahrpläne, der überwiegende Teil hat es schon am Ende der Sommerferien 2010 getan und nimmt nur noch kleinere Anpassungen vor.

Für den Südharz ändert sich am 12.12. nicht viel. Die unbefriedigende Anbindung nach Norden infolge des Wegfalls der IC-Anschlüsse in Northeim bleibt uns leider erhalten. Dort halten weiterhin nur die wenigen IC im Berufsverkehr von Montag bis Freitag.

Ansonsten war die bestellende LNVG sichtbar um Kontinuität mit kleineren Verbesserungen bemüht. So wird der letzte tägliche Anschluss aus Göttingen in den Südharz um wenige Minuten verlegt, um einen sicheren ICE-Übergang aus Richtung Frankfurt am Main sowie einen zusätzlichen Anschluss vom Cantus aus Kassel herzustellen. Der nach Bad Harzburg fahrende Zug verlässt Göttingen neu um 20.51, der Anschlusszug fährt in Northeim nun um 21.09 Uhr nach Nordhausen ab. Als Verbesserung ist auch die Tatsache zu werten, dass man in Kreiensen nachmittags die Konstruktion, Montag bis Donnerstag auf einen IC aus Hannover zu warten, zugunsten einer täglich gleichen Abfahrtszeit des Zuges nach Seesen aufgibt, was den Südharzern nun einen weiteren täglichen schnellen Anschluss aus Hannover (Metronom ab 16.33 Uhr) über Kreiensen und Seesen nach Osterode und Herzberg einträgt, der bis dato nur Freitag bis Sonntag bestanden hat ..weiter

Harz-Weser-Netz: Zugtaufe in Walkenried (Stand: 24.09.2010)
Am 24.09.2010 wurde ein Zug des Harz-Weser-Netzes auf den Namen "Walkenried" getauft. Innerhalb des Rahmenprogramms wurde die Zugtaufe mit dem Walkenrieder Spielmannszug und dem Kindergarten, welcher zwei Lieder zur Eisenbahn gesungen hat, begleitet.
Die Ausstellung von Michael Reinboth zur Südharzer Einsenbahngeschichte und die kleine Modellbahnschau der Südharzer Eisenbahnfreunde waren gut besucht. Die Südharzer haben jetzt ihre Anlage - Nachbau Tunnel bis Sachsenstein und Nachbau Kleinbahn Walkenried bis Wieda - fertig und präsentieren sich jetzt jeweils Donnerstags in ihren Räumen in der alten Schule in Zorge. Als Erinnerung an diesen Tag wurde der Bürgermeisterin ein Modell des VT648 in H0 überreicht.


„Höchste Eisenbahn“ begrüßt Erhöhung der Zugbegleiter-Quote (Stand: 27.09.2010)
Als Schritt in die richtige Richtung, nämlich die der Serviceverbesserung, sieht man bei der Initiative „Höchste Eisenbahn für den Südharz“ die ab Dezember geplante Anhebung der Zugbegleiterquote in den Zügen der Süd- und Westharzstrecke von derzeit 20 auf 40 % aller Züge. Fast jeder zweite Zug wird dann begleitet werden, was das Sicherheitsgefühl der Fahrgäste erhöht und, so ist zu hoffen, den Vandalismus eindämmt und die Sauberkeit verbessert.

Insoweit freut man sich bei der Initiative, dass die Landesnahverkehrsgesellschaft (LNVG) schon vor der Ausschreibung des Zugverkehrs zur Tat schreitet. Allerdings sei man, so Michael Reinboth von „Höchste Eisenbahn“, damit bei DB Regio immer noch ein ganzes Stück weit vom Service anderer Bahnbetriebe wie der NordWestBahn oder des Metronom entfernt´...weiter

Tarifgestaltung im Bahnverkehr Südharz – Norddeutschland - Initiative: Tarifliche Schlechterstellung für Südharz zurücknehmen  (Stand: 10.08.2010)
Seit dem Wegfall der meisten IC-Halte im Bahnhof Northeim (Han) gibt es für Kunden aus dem Südharz (hierunter sind in diesem Text die Bahnhöfe an der KBS 357 zwischen Katlenburg und Nordhausen zu verstehen) für Reisen nach Norddeutschland (präzise: Stationen ab Hannover nach Norden) nur mehr folgende Möglichkeiten:

  1.  Ab Northeim mit dem Metronom bis Hannover, dort Umstieg auf IC oder ICE. Hier entstehen in Northeim Wartezeiten von ca. 30 Minuten.
  2. Über Northeim zunächst nach Göttingen und dann weiter mit dem IC. Diese Verbindungen sind zeitlich den früheren Verbindungen über Northeim gleichgestellt, da der Umweg über Göttingen durch das Verkehren der IC über die NBS ausgeglichen wird. In einigen Fällen muss hier allerdings ebenfalls zweimal umgestiegen werden.
  3. Über Northeim zunächst nach Göttingen und dann weiter mit dem ICE.

Gegenstand der Betrachtung sind hier nur die Verbindungen zu 2. Die Verbindungen zu 3. waren schon immer mit dem Umweg über Göttingen verbunden, es ist hier also keine Schlechterstellung eingetreten.
Bei 2. müssen Südharzer Kunden bei Lösen eines Fahrscheins im Normaltarif den Umweg über Göttingen voll bezahlen und werden damit für den – von ihnen nicht zu vertretenen – Reiseweg „bestraft“. Dies gilt umgekehrt auch für Reisende aus dem Norden in den Südharz.

Besonders grotesk ist dies bei dem einzigen IC nach Süden, der noch über Northeim verkehrt. Hier zahlt man von Montag bis Donnerstag, wo der Zug über Northeim fährt, weniger als am Freitag, wo der Zug über die NBS und Göttingen verkehrt
...weiter

Investitionen verschoben und nur die allernötigste Pflege durchgeführt (Stand: 06.08.2010)
„Nicht immer nur meckern“ meint die HarzKurier-Redakteurin in ihrem den Bericht vom 03.08.10 ergänzenden Kommentar zur Situation im Bahnhof Gittelde. Womit sie sicherlich Recht hat. „Höchste Eisenbahn“ als Urheber der kritischen Berichte vom letzten Winter ist auch nicht bekannt dafür, nur zu meckern.

Dort, wo es nötig ist, muss man es aber tun. Und im Fall Gittelde war es – und ist es wohl auch weiterhin – erforderlich, den Finger in die Wunde zu legen. Natürlich hat der Fahrgast Verständnis, wenn es „mal ein Problem“ gibt. Wenn dieses Problem jedoch an mehreren Tagen hintereinander und zudem in gewissen Abständen immer wieder auftritt, lässt das Verständnis spürbar nach, zumal bei minus 5 Grad auf zugigem Bahnsteig. Und vor allem bei den Fahrgästen, die ihre Anschlüsse in Herzberg, Seesen oder Braunschweig gleich reihenweise verpassen.

Hierfür kann der Fahrdienstleiter in Gittelde – so seine korrekte Bezeichnung – am allerwenigsten. Wenn er einen der beschriebenen Hebel zieht und der lange Draht zur Weiche klemmt oder reißt, dann kann man ihm gewiss keinen Vorwurf machen, es sei denn den, mit der Uralt-Technik nicht feinfühlig genug umgegangen zu sein. Die tatsächlichen Probleme werden vom Manager der DB Netz nämlich leider nur umschrieben, die schlechten Botschaften werden nett verpackt ...weiter

HARZ-KURSBUCH Ausgabe Sommer 2010 - Änderungen in den Bereichen der RBB und BVN (Stand: 06.08.2010)
Anfang August tritt auf einigen Linien der RBB und BVN ein neuer Fahrplan in Kraft. Wir haben die Tabellen überarbeitet und bieten Ihnen anliegend einen Auszug aus dem „Harz-Kursbuch“ an, der die Fahrpläne der betroffenen Linien enthält.
Band II Harzkursbuch 2010 Auszug RBB
Aktualisierung Stand: 05.08.2010

Band II Harzkursbuch 2010 Auszug BVN
Aktualisierung Stand: 01.08.2010

Soweit Änderungen nach Ende der Sommerferien auch auf anderen Buslinien im Harz in Kraft treten, werden wir auch diese zusammenstellen und in gleicher Form veröffentlichen.

HARZ-KURSBUCH Ausgabe Sommer 2010 - Änderungen in den Bereichen Wernigerode und Quedlinburg (Q-Bus) ab 01.08.2010 (Stand: 25.07.2010)
Zum 01.08.2010 tritt auf den Linien von Q-Bus im ehemaligen Kreis Quedlinburg ein neuer Fahrplan in Kraft. Er bringt eine Angebotsreduzierung von ca. 10 % mit sich, wobei die meisten touristisch interessanten Fahrten jedoch erhalten bleiben. Wir haben die Tabellen von Q-Bus überarbeitet und bieten Ihnen anliegend einen Auszug aus dem „Harz-Kursbuch“ an, der die Fahrpläne der betroffenen Linien mit dem Stand ab 01.08.2010 enthält.
Band II Harzkursbuch 2010 Auszug Quedlinburg

Aktualisierung Stand: 01.08.2010
Band II Harzkursbuch 2010 Auszug Wernigerode
Aktualisierung Stand: 01.08.2010

Soweit Änderungen nach Ende der Sommerferien auch auf anderen Buslinien im Harz in Kraft treten, werden wir auch diese zusammenstellen und in gleicher Form veröffentlichen.
Zugleich möchten wir Ihnen einen „Abo-Service“ anbieten. Wenn Sie uns beim Kauf des „Harz-Kursbuchs“ Ihre Anschrift oder Ihre E-Mail Adresse mitteilen ...weiter
 

Initiative veröffentlicht eine Denkschrift zur Erhaltung und Weiterentwicklung der Eisenbahnstrecken im niedersächsischen Südharz (Stand: 08.06.2010)
Die Denkschrift ist die Antwort der Initiative "Höchste Eisenbahn für den Südharz" auf das Konzept 2013+ der Landesnahverkehrsgesellschaft Niedersachsen (LNVG).
Die LNVG hat 15 Jahre nach der grundlegenden Neuorganisation des Schienenverkehrs im Zuge der Bahnreform, mit der die Verantwortung für die Gestaltung des Schienenpersonennahverkehrs (SPNV) auf die Länder übergegangen ist, wofür diese einen garantierten Betrag aus dem Steueraufkommen des Bundes zur Verfügung gestellt bekamen und bekommen (die so genannten „Regionalisierungsmittel“), eine Zwischenbilanz gezogen und die Ziele der nächsten Jahre im Konzept „2013+“ abgesteckt.

Hiernach besteht für die beiden Eisenbahnstrecken im Landkreis Osterode am Harz, die Strecke 357 Göttingen – Herzberg – Walkenried – Nordhausen und die Strecke 358 Braunschweig – Seesen – Osterode – Herzberg, ausgehend von einem zwischen dem Land, der LNVG und der Deutschen Bahn (DB) abgeschlossenen Vertrag über das „Harz-Weser-Netz“, eine Bestandsgarantie bis über 2020 hinaus, da sich Land und LNVG zur Bestellung von Zugleistungen verpflichtet haben und die DB im Gegenzug die Sanierung des Streckennetzes zugesichert hat. Auch ist es oberstes Ziel der LNVG, das heutige Streckennetz in Niedersachsen weiter zu betreiben ... weiter Download Denkschrift

"Höchste Eisenbahn" regt Fahrplanänderungen ab Dezember 2010 an (Stand: 08.06.2010)
Die Initiative „Höchste Eisenbahn für den Südharz“ hat sich mit einigen Änderungsvorschlägen zum Fahrplan 2010/2011 an die Landesnahverkehrsgesellschaft in Hannover gewandt. Ausschlaggebend hierfür war die Präsentation der LNVG zur Weiterentwicklung des Fahrplankonzepts in Niedersachsen (2013+), die für die Strecken im Südharz zwar ausreichende Fahrgastzahlen ausweist, zugleich aber Überlegungen zur Steigerung der Attraktivität fordert, um dem Rückgang der Bevölkerungszahlen begegnen zu können.

Eine wichtige Zielgruppe sind hierbei die Berufspendler nach Göttingen oder Hannover. Um für diese Zielgruppe noch bessere Bedingungen zu erzielen, schlägt „Höchste Eisenbahn“ vor:

  1. Der erste Zug nach Göttingen, der Montags von Nordhausen und an den übrigen Tagen von Herzberg (5.23) verkehrt, soll Montag bis Freitag ab Nordhausen fahren, um den Pendlermarkt im Kreis Nordhausen und im östlichen Kreis Osterode besser bedienen zu können. Der Zug hat in Herzberg Anschluss nach Osterode – Braunschweig und in Northeim Anschluss an den ersten IC nach Hannover. Als Kompensation für die entstehenden Mehrkilometer schlägt die Initiative vor, den Zug 7.38 ab Nordhausen, 8.26 ab Herzberg täglich bis Bodenfelde verkehren zu lassen und die Verlängerung nach Göttingen nach Überholung durch den Zug aus Bad Harzburg zu streichen.
  2. Der zweite Zug nach Göttingen, Nordhausen ab 5.38 und Herzberg ab 6.26, soll ohne Aufenthalt in Northeim direkt bis Göttingen fahren und dort um 7.08 Uhr ankommen (heute 7.12 Uhr), um den Übergang zum ICE nach Frankfurt zu entspannen.
  3. Der Zug 16.43 ab Göttingen nach Nordhausen soll entfallen. Statt dessen soll der Zug von Bodenfelde um 17.06 Uhr ab Northeim weiter nach Nordhausen fahren. Anschluss aus Göttingen besteht mit dem Zug nach Bad Harzburg, Göttingen ab 16.48 Uhr.
  4. Der bisher um 17.38 in Northeim beginnende Zug nach Walkenried soll künftig direkt von Göttingen kommen und dort um 17.19 Uhr abfahren. In Northeim wird wie bisher der Anschluss vom Metronom aus Hannover aufgenommen ...weiter

Fortsetzung der Walkenrieder Eisenbahngeschichte erschienen (Stand: 08.06.2010)
1988 erschien aus der Feder von Michael Reinboth beim Verein für Heimatgeschichte Walkenried das Büchlein „Streifzüge durch die Walkenrieder Eisenbahngeschichte“, in welchem die Geschichte der Eisenbahn in und um Walkenried in lockerer Form mittels diverser Spaziergänge zu interessanten historischen Stellen geschildert wurde. Das Heft fand seinerzeit viel Interesse, aber von der letzten Auflage fanden sich im Archiv des Vereins noch ein paar Päckchen.

1988 waren freilich mehrere Ereignisse nicht voraussehbar, die wesentlichen Einfluss auf die neuere Eisenbahngeschichte auch im Südharz haben sollten. Deswegen hat sich Michael Reinboth entschlossen, ein kleines Ergänzungsheft aufzulegen, in dem die Geschichte der Eisenbahn am Südharz von 1989 bis 2009 zusammengefasst dargestellt wird. Gerade weil der Autor die letzten 20 Jahre hautnah miterlebt hat, ist das Heft anders als das für die Geschichte von 1869 bis 1988 nicht frei von persönlichen Eindrücken ...weiter

Initiative: Kommentar zu Kürzungsvorschlägen in der Eisenbahnpolitik (Stand: 17.05.2010)
Auslandsinvestitionen ja, Schienenverkehr in Deutschland nein? Der Kürzungsvorschlag von Roland Koch führt ohne Strategiewechsel in der Eisenbahnpolitik zum Ende des Nahverkehrs
Es war eigentlich nur eine Frage der Zeit, wann im Zuge der Spardiskussionen um öffentliche Haushalte wieder die Keule „Kürzung der Subventionen im Nahverkehr“ ausgepackt werden würde. Bezeichnenderweise ist es nun wieder Roland Koch, der den Öffentlichen Nahverkehr attackiert, nachdem er noch vor kurzem große Geldsummen zugunsten des Automobilkonzerns Opel in die Hand nehmen wollte. Von ihm haben wir auch nichts vernommen, als rund 5 Milliarden Euro via Abwrackprämie an die Autofahrer ausgeschüttet wurden ...weiter

Initiative: Schlussfolgerungen aus der Präsentation „2013+“ der LNVG Niedersachsen (Stand: 17.05.2010)
Am 6.5.2010 wurde das Konzept „2013+“ der LNVG mit den detaillierten Überlegungen und Plänen zur Region Südniedersachsen in Hildesheim vorgestellt. Die wesentlichen Ergebnisse der Präsentation und der Auswertung der so genannten „Langfassung“ des Konzepts sowie zu ziehende Schlüsse für den Südharz werden nachstehend dargestellt.

Der niedersächsische Weg zur Verbesserung des Schienenpersonennahverkehrs

Das Land Niedersachsen bzw. die mit der Umsetzung der Regionalisierung des Schienenpersonennahverkehrs von diesem eingerichtete Landesnahverkehrsgesellschaft (LNVG) haben seit 1996 einen eigenen, von dem der meisten anderen Bundesländer abweichenden Weg beschritten, um mit den verfügbaren Mitteln den SPNV im Lande zu erhalten und zu verbessern. Während andere Länder die Anzahl der gefahrenen Zugkilometer teilweise deutlich gesteigert und damit die Fahrpläne teilweise signifikant verdichtet haben, hat sich die LNVG hierbei sehr zurückgehalten und das Fahrplanangebot nur um knapp 14 % ausgeweitet. Dafür wurde in erheblichem Umfang in Fahrzeuge und Stationen investiert und unter anderem ein „Fahrzeugpool“ eingerichtet, aus dem den Verkehrsunternehmen die Fahrzeuge zur Durchführung des Betriebs zur Verfügung gestellt werden. Ferner wurden bereits erhebliche Verkehre ausgeschrieben und im Wettbewerb vergeben. Letzteres trug erheblich zur Kostensenkung bei und ermöglichte der LNVG eine Stabilisierung des Fahrplanangebots auch bei stagnierenden und zum Teil sinkenden Regionalisierungsmitteln. Es gab in Niedersachsen auch nur sehr wenige Inbetriebnahmen neuer Stationen und nur eine Inbetriebnahme einer zuvor stillgelegten Eisenbahnstrecke. Dafür wurde seit 1996 nur eine Strecke stillgelegt, nämlich die von Scharzfeld nach Bad Lauterberg ...weiter

Zukunftskonzept für den Nahverkehr auf der Schiene  - LNVG präsentiert Neuerungen für den Süden Niedersachsens (Stand: 06.05.2010)
Presse-Information der Landesnahverkehrsgesellschaft Niedersachsen mbH (LNVG)
HANNOVER/HILDESHEIM, den 06.05.2010 Die Landesnahverkehrsgesellschaft Niedersachsen mbH (LNVG) hat heute im Beisein des ersten Kreisrats Hans-Heinrich Scholz im Hildesheimer Kreishaus das Zukunftskonzept Schienenpersonennahverkehr (SPNV) für den Süden Niedersachsens vorgestellt. Kern des Konzepts ist die Sicherung aller bestehenden SPNV-Linien verbunden mit der Ausweitung des Verkehrsangebots, die weitere Modernisierung von Stationen und Fahrzeugen sowie der Einsatz von mehr Personal in den Zügen. Hans-Heinrich Scholz bedankte sich für die gute Zusammenarbeit zwischen der LNVG und den Kommunen im Umfeld der Region Hannover. Gerade der unmittelbar benachbarte Landkreis Hildesheim habe durch diese Zusammenarbeit aufgrund des vorhandenen dichten Schienennetzes profitiert ... weiter unter
http://www.lnvg.niedersachsen.de/download/pi/2010-05-06.pdf

Mitteilung der DB Regio: Platzeinschränkungen auf der HarzWeserBahn vsl. bis 9. Mai - Technische Störungen an den Fahrzeugen Vt 648 (Stand: 17.04.2010)
DB Regio:
Aufgrund technischer Störungen, die die Kuppelbarkeit der Fahrzeuge VT 648 der HarzWeserBahn einschränken, können diese Züge bis auf weiteres nicht in der planmäßigen Doppeltraktion verkehren. Daher kommt es auch weiterhin zu Einschränkungen im gewohnten Platzangebot. Voraussichtlich ab Montag, 10. Mai, werden die Züge wieder in der planmäßigen Doppeltraktion verkehren ...weiter
http://www.bahn.de/blitz/view/niedersa/uebersicht.shtml

Spezial : Zukunftskonzept der LNVG für den Nahverkehr auf der Schiene - Zusammenstellung von Fakten und Meinungen (Stand: 17.04.2010)
a. Informationen der LNVG
Pressemitteilung der LNVG vom 25.03.2010

PDF-Datei mit detaillierten Informationen
PowerPoint Präsentation der LNVG

b. Initiative: Harz 2013+ oder: Die Fläche ist besser als ihr Ruf (Stand: 17.04.2010)
Am Konzept „2013+“ der Landesnahverkehrsgesellschaft (LNVG) gibt es wenig bis ganz wenig zu kritisieren. Bisher Geschaffenes und noch Geplantes werden schlüssig dargelegt. Die Thesen, welche von der LNVG aufgestellt werden, stimmen hoffnungsfroh, und dies auch dann, wenn man in der so genannten „Fläche“ und dann auch noch in einem schrumpfenden Gebiet wie dem Südharz wohnt  ...weiter

  • These 1: Schrumpfende Regionen können recht dicht besiedelt sein
  • These 2: Die Expresslinien profitieren vom Elend des DB-Fernverkehrs, die Regionallinien sind auf sich selbst angewiesen
  • These 3: Das Gesamtangebot bringt`s  ...weiter

c. Pressemitteilung des VCD: „Die Fläche bleibt weiter außen vor!“ - Lediglich bestehende Bahnlinien profitieren von Zukunftsplanungen  (Stand: 25.03.2010)
Hannover. „Wenn der Kern der Bahn-Politik des Landes die Sicherstellung und Verbesserung des bestehenden Angebotes ist, dann reicht das für zukünftige Ansprüche nicht aus!“, kommentiert Michael Frömming, Landesvorsitzender des Verkehrsclub Deutschland (VCD) die heute von der Landesregierung vorgestellten Perspektiven für den Nahverkehr in Niedersachsen. Es sei absehbar, dass auch in der Fläche sich die Auto-Mobilität weiter verteuern würde und Alternativen in Angriff genommen werden müssten  ...weiter

Initiative: Meldungen aus dem Südharz (Stand: 17.04.2010)
ZÜGE ZWISCHEN BRAUNSCHWEIG UND HERZBERG ERNEUT UNPÜNKTLICH

Die Kunden der Strecke Braunschweig - Herzberg werden in diesen Wochen erneut auf eine Geduldsprobe gestellt. Bei vielen ist die Unzufriedenheit groß. Nach den Pannen im Rahmen der defekten Weiche in Gittelde sind es nun wieder Bauarbeiten, die dazu führen, dass Züge oft verspätet in Herzberg eintreffen und Anschlüsse versäumt werden  ...weiter

ES GESCHEHEN NOCH ZEICHEN UND WUNDER: GLEIS 5 IN NORDHAUSEN WIRD ERNEUERT
Nach mehrmaligem Verzug ist es nun wahr geworden. Die DB Netz hat aus ihren 750 Millionen Euro Gewinn ein paar Euros abgezweigt und steckt sie in die Erneuerung des maroden Schienennetzes (wofür unter anderem die Zuschüsse des Bundes auch gedacht sind). Das nur noch mit 10 km/h befahrbare Stumpfgleis 5 für die Northeimer Züge im Bahnhof Nordhausen wird derzeit erneuert und soll ab 17.4. wieder zur Verfügung stehen. Leider bleibt man offenbar auf halbem Wege stehen und tauscht die entsprechende Weiche nicht mit aus. Aber bei DB Netz freut man sich auch über kleine Fortschritte  ...weiter.

ANSCHLUSSGLEIS ZUM ANHYDRITWERK WIRD WIEDER NUTZBAR GEMACHT
Im Bahnhof Niedersachswerfen sind die Gleisbauer auch zugange. Das jahrelang brach liegende und in schlechtem Zustand befindliche Anschlussgleis in das Anhydritwerk am Kohnstein wird derzeit samt den Gleisen im Werksgelände runderneuert. Offensichtlich sollen wieder Güterzüge ab Kohnstein verkehren. Für die Strecke Northeim - Nordhausen eine prinzipiell gute Nachricht, wenngleich damit die zum Stillstand gekommende Zerstörung des Kohnsteins durch Anhydritabbau wieder Fahrt gewinnen dürfte. Aber immer noch besser als Abbau und Abtransport auf der Straße... Freuen wir uns also auf zukünftig wieder etwas lebhafteren Güterverkehr im Abschnitt Nordhausen - Niedersachswerfen, wo gegenwärtig schon die Übergaben vom und zum "RAW" in Woffleben fahren, ab und an Holz verladen wird und zudem viermal wöchentlich der Güterzug von und nach Scharzfeld durchkommt  ...weiter

"HARZ-KURSBUCH", Sommerausgabe, jetzt auch gedruckt erhältlich
Das HARZ-KURSBUCH der Initiative wurde aus Anlass des Fahrplanwechsels der HSB neu aufgelegt und enthält auch die Änderungen im Busverkehr rund um Altenau und Clausthal-Zellerfeld sowie die neue durchgehende Buslinie Wernigerode - Quedlinburg.  ...weiter

Initiative veröffentlicht aktualisierten Harzfahrplan (Stand: 07.04.2010)
Die Sommerausgabe des Harzfahrplans beinhaltet aktualisierte Bustabellen ab 07.04.2010 und den HSB-Fahrplan ab 24.04.2010.

Initiative begrüßt die Weiterentwicklung des Landesnahverkehrskonzepts (Stand: 01.04.2010)
In den Anfangsjahren der Regionalisierung des Schienenpersonennahverkehrs hat unter anderem auch „Höchste Eisenbahn“ immer wieder einmal die Frage nach Aktivitäten des Landes Niedersachsen auf diesem Gebiet gestellt. Während andere Bundesländer schon aktiv in Mehrbestellungen und Investitionen eingestiegen waren, tat sich hierzulande herzlich wenig. Die EXPO 2000 lenkte Aufmerksamkeit und Investitionen in starkem Maße in Richtung Landeshauptstadt.

Seither jedoch hat die Landesnahverkehrsgesellschaft (LNVG) unter der Regie von Wolf Gorka einen sehr konsequenten Kurs eingeschlagen, der, wie es scheint, unter seinen Nachfolgern Menn und Hoffmeister seine Fortsetzung findet und ganz offenbar auch vom Wirtschaftsministerium weiterhin unterstützt wird. Das soeben vorgestellte Konzept „2013+“ setzt auf die Sicherung aller bestehenden Bahnlinien in Niedersachsen sowie auf weitere qualitative Verbesserungen durch neue oder modernisierte Fahrzeuge, Stationen und Strecken.

Natürlich gäbe es hier und da auch etwas zu kritisieren. Zum Beispiel, dass man nach dem „Haller Willem“ bei keiner einzigen stillgelegten Bahnstrecke einen Bedarf für die Wiedereröffnung sieht und dass man bei der Bestellung von Mehrleistungen weiterhin sehr zurückhaltend verfährt. Aber das Positive überwiegt bei weitem  ...weiter

Südniedersachsen bei den Fahrpreisen wieder Spitze (Stand: 01.04.2010)
Der Verkehrsverbund Süd-Niedersachsen (VSN) hat seine im Januar 2010 nicht erfolgte übliche Preiserhöhung im April 2010 nachgeholt und sich nach kurzer Verschnaufpause damit seine Spitzenposition bei den Preisen wieder zurückerobert.

Die Südharzer zahlen nach der durchschnittlich 2,5 % betragenden Erhöhung nunmehr wieder die höchsten Fahrpreise in weitem Umkreis. Für ein gutes Jahr hatte man wenigstens in der Preisstufe 1 des VSN mit dem VRB gleichgezogen, aber nun setzt man sich schon in dieser untersten Stufe um 5 Cent ab. Nach oben, versteht sich. 

Dieses Mal müssen „Kürzungen der Ausgleichzahlungen“ als Grund für die Preisanhebung herhalten. Letztes Mal, als man einen deutlich größeren Schluck aus der Pulle nahm, waren es „gestiegene Energiekosten“. Diese sind seither deutlich gesunken, was eigentlich Grund für Fahrpreissenkungen hätte sein müssen. Und Ausgleichszahlungen werden andernorts auch gekürzt, ohne dass dort gleich beim Kunden zugelangt wird ...weiter

Herzberg: Doppelzugtaufe mit hunderten Zuschauern (Stand: 15.03.2010)
Am Samstag erfolgte unter den Augen von knapp 200 Zuschauern das nicht alltägliche Ereignis einer Doppelzugtaufe. Die Bürgermeister der Städte Herzberg am Harz und Osterode am Harz, Gerhard Walter und Klaus Becker, tauften gemeinsam mit Guido Verhoefen, Regionalleiter Marketing der DB Regio AG, Region Nord, zwei Regionalzüge der   ...weiter

 

Ab Dezember 2011 im Nordharz - Gemurkse soll an die an Stelle eines vertakteten Fahrplanangebots treten - Initiative stellt Fahrplanentwurf vor (Stand: 15.03.2010)
Die Initiative „Höchste Eisenbahn für den Südharz“ führt den Begriff „harz“ im Namen und beobachtet daher auch, was in anderen Regionen unseres schönen Mittelgebirges oder vielmehr an dessen Rand fahrplantechnisch passiert. Der westliche Nordharz ist schon deswegen von großem Interesse, weil das Angebot hier auf vielfältige Weise mit dem des Südharzes verknüpft ist – oder auch nicht, wie das Abhängen aller Anschlüsse in Salzgitter-Ringelheim zeigt.

Schon mehrfach war der Fahrplan rund um Bad Harzburg und Goslar Zielscheibe von Sparbemühungen des zuständigen Zweckverbandes Großraum Braunschweig (ZGB). Nach Zuweisung von mehr Geld – zuletzt aus dem Topf der Landesnahverkehrsgesellschaft – konnten die schlimmsten Auswüchse verhindert oder wieder beseitigt werden. Nun ist es wieder einmal so weit: Für Dezember 2011 droht der ZGB wieder mit Streichungen, wenn er nicht von irgendwo her zusätzliches Geld bekommt. Wo das übrige Geld bleibt, wird allerdings nicht verraten. Vermutlich fließt es in den „Regio-Bus“, der in der Region Braunschweig in vielen Bereichen im Takt fährt und hierfür natürlich Geld benötigt.

Während man hier Wert auf einen Takt legt, soll es damit im Bahnverkehr im Nordharz ab Dezember vorbei sein. Möglicher Weise verkehren abschnittsweise auch ein paar Züge zu viel. Aber wie bei der Gestaltung des „neuen Angebots“ verfahren wird, sagt viel über die Qualität der Planungsarbeit aus ...weiter 

Südharz: Fortsetzung zum Himmelreich-Heft erschienen - Geologisches und Geschichtliches zum Höllstein und Sachsenstein (Stand: 15.03.2010)
Die Südharzstrecke Northeim – Nordhausen durchzieht zwischen Osterhagen und Niedersachswerfen einen Teil des Südharzes, der stark von der Gipskarstlandschaft geprägt ist. Dies bleibt dem links und rechts aus dem Fenster blickenden Fahrgast nicht verborgen. Deswegen ist das als Fortsetzung zum Heft „Himmelreich und Walkenrieder Tunnel“ nun erschienene Büchlein über den Höllstein, den Sachsenstein und die Sachsenburg auch für Fahrgäste der Südharzer Züge vielleicht eine willkommene Lektüre, um mehr über das zu erfahren, was man aus dem Zugfenster sieht ...weiter 

Fahrplanvorschläge der Initiative finden Interesse (Stand: 15.03.2010)
Vor einigen Wochen hatten wir unsere Vorstellungen zur Gestaltung des künftigen Fahrplanangebotes für die Strecken westlich der Leine aus Anlass der geplanten Ausschreibung der dortigen Teilnetze unter anderem an die LNVG und die Landräte in Northeim und Osterode versandt. Inzwischen liegen zwei Rückmeldungen vor.

Die LNVG, Bereich Angebotsplanung, bedankt sich für die Vorschläge, welche aus ihrer Sicht gute Anregungen enthalten. Auch die LNVG tendiert offenbar in Richtung eines eher weiträumigen Angebots. Inwieweit diese beim Partner, dem Aufgabenträger in Nordrhein-Westfalen, auf Gegenliebe stoßen, ist freilich noch offen. Immerhin: Unsere Anregungen werden in die Gespräche einfließen  ...weiter 

Magere Antwort aus dem Hause Bode - Niedersächsischer Wirtschaftsminister sieht sich gegenüber der DB AG nicht in der Pflicht (Stand: 09.03.2010)
Im Februar hatte sich „Höchste Eisenbahn“ , nachdem es wiederholt zu Zwischenfällen auf dem Bahnhof Gittelde, verursacht durch mangelhafte Infrastruktur, und damit verbundenen Verspätungen und Anschlussverlusten für die Fahrgäste gekommen war, unter anderem an den neuen niedersächsischen Wirtschaftsminister Bode mit der Bitte um Intervention bei der DB gewandt.

Mit Datum 2.3. hat der Minister nun geantwortet. Er bestätigt den Eingang des Schreibens, belehrt „Höchste Eisenbahn“ über Artikel 87 e des Grundgesetzes, bedauert die Vorfälle, erklärt sie mit dem „harten“ Winter und sieht sich ansonsten nicht in der Pflicht.

Zur Erinnerung: „Höchste Eisenbahn“ hatte unter anderem argumentiert, dass es durch Schlechtleistung der DB Netz AG (Marodes Stellwerk in Gittelde, Personalausfälle u.a.m.) Verspätungen und Zugausfälle gibt, welche zur Abwanderung von Fahrgästen führen können und werden. Die Züge aber werden von der landeseigenen Gesellschaft, der LNVG, bestellt und bezahlt. Es kann folglich dem Wirtschaftsministerium nicht egal sein, mit welcher Qualität diese Leistungen erbracht werden.

Ist es aber offensichtlich. Und dies, obwohl es bezüglich des Harz-Weser-Netzes sogar einen Vertrag zwischen Land und Bahn gibt, dessen Tenor lautet: Wir bestellen 20 Jahre lang Züge, und ihr bringt das Netz in Ordnung. Letzteres geschieht zwar, aber wesentlich langsamer als vorgesehen, und dort, wo noch nichts in Richtung elektronisches Stellwerk getan wurde, rottet weiter alles vor sich hin – und das hat mit einem vorgeblich harten, für den Harz aber eigentlich nicht ungewöhnlichen Winter nichts, aber auch gar nichts zu tun. Bei genauerem Lesen unseres Schreibens hätte dies auffallen müssen  ...weiter 

Herzberg: Doppelzugtaufe am 13.03.2010 (Stand: 09.03.2010)
Am kommenden Samstag, dem 13.03.2010 findet in Herzberg eine Doppelzugtaufe ab 11.00 Uhr statt. Die beiden Dieseltriebwagen vom Typ VT 648 werden auf die Namen "Herzberg am Harz" und "Osterode am Harz" getauft.

Stellungnahme des Regionalnetzes Harz-Weser der Deutschen Bahn zu Aussagen der Initiative über Zukunftsfähigkeit (Stand: 15.02.2010)
Nach Aussagen des Leiters Regionalnetz Harz-Weser, Udo Diedrich, sei die Kritik in einigen Punkten gerechtfertig und werde nicht bestritten. Bezüglich der Investition und der Instandhaltung liege die Initiative jedoch falsch. 
Im Harz-Weser-Netz wurden über 80 km Gleis im letzten Jahr erneuert , was über ein Volumen von 30 Mio. € hinausginge. Dies seien auch die Raten für 2010 und 2011. Die Inbetriebnahme des nächsten Bauabschnitts von Braunschweig nach Goslar sei 2014.
In der Instandhaltung lag der Schwerpunkt u.a. in dem Vegetationsrückschnitt im Herbst z.B. von Bad Harzburg über Kreiensen nach Holzminden , so dass es hier zu keinen Windbruch oder Schneebruch kam.
Zurzeit werde in den Abschnitten von Herzberg nach Seesen und auf der Nei-Tech Strecke unter erschwerten Bedingungen gearbeitet.
Der Schneepflug war auch schon mehrere Tage im Einsatz  ...weiter 

Ist das regionale Harz-Weser-Netz der Deutschen Bahn zukunftsfähig? (Stand: 13.02.2010)
Vor einigen Jahren wurden in etlichen Regionen Deutschlands Teilnetze aus der „großen“ Verwaltung der Deutschen Bahn ausgegliedert und sollten als „Regionalnetze“ zeigen, ob lokales Management zur Verbesserung der betrieblichen und finanziellen Situation ein geeigneter Weg ist. Die ausgegliederten Netze waren und sind solche mit integriertem Zugbetrieb und solche, bei denen nur das Streckennetz mit Stellwerken und anderem Zubehör in eigene Verwaltung gegeben wurde.
Ein solches Netz ist das „Harz-Weser-Netz“, welches alle Strecken links und rechts der Leine betreut, die nicht zum Fernverkehrsnetz der Bahn gehören. Und das sind in Südniedersachsen praktisch alle Strecken von Braunschweig bis Göttingen und von Nordhausen bis Altenbeken mit Ausnahme der beiden Nord-Süd-Magistralen. Das Harz-Weser-Netz, dessen Leitung sich in Göttingen befindet, trat einigermaßen ambitioniert an seine Aufgabe heran, und in den ersten Jahren seiner Existenz wurde auch einiges investiert und saniert. Unter anderem ging der erste Abschnitt des für das gesamte Netz vorgesehenen elektronischen Stellwerks in Göttingen in Betrieb, von dem aus die Strecken westlich der Leine ferngesteuert werden. Viele Kilometer Gleis wurden in Ordnung gebracht, freilich nachdem sie von der DB über Jahre und Jahrzehnte so gut wie gar nicht investiv bedacht worden waren. Noch 2009 wurden mehrere Abschnitte über Wochen gesperrt und saniert
...weiter 

"Höchste Eisenbahn" plädiert für bessere Anbindung an Rhein und Ruhr (Stand: 01.02.2010)
Die von der LNVG angekündigte Ausschreibung der Strecken westlich und östlich der Leine hat die Initiative "Höchste Eisenbahn für den Südharz" zum Anlass genommen, ein Konzept für die bessere Anbindung des Nord- und Südharzes über Kreiensen bzw. Northeim an Paderborn und das Ruhrgebiet und Rheinland zu entwerfen. Die Studie wurde heute per Post der LNVG und den Landräten der Kreise Goslar, Northeim und Osterode am Harz übermittelt.
Kern des Konzepts ist ein zweistündlich durchgehend zwischen Göttingen, Paderborn und Bielefeld verkehrender Zug, der in Bodenfelde mit durchgehenden Zügen der Relation Nordhausen - Northeim - Bodenfelde und in Ottbergen mit durchgehenden Zügen der Relation Bad Harzburg - Kreiensen - Holzminden - Ottbergen verknüpft und in Paderborn optimal an den Regionalexpress nach Düsseldorf angebunden wird, natürlich auch in der Gegenrichtung. In den Zwischenlagen soll vor allem die Anbindung von Holzminden sowie den Stationen zwischen Bodenfelde und Hardegsen an Hannover verbessert werden
...weiter 

Südharzer Bahnsteige: Winterdienst nach mehrmaligen Hinweisen weiter unzureichend (Stand: 01.02.2010)
Nach mehr als zwei Wochen Korrespondenz mit DB Station & Service ist leider festzustellen, dass sich bei der Schneeräumung auf den Bahnsteigen im Südharz nichts geändert hat, sieht man einmal vom inzwischen geschobenen Bahnsteig in Bad Lauterberg-Barbis ab.
Aktuell (31.01.) sind zum Beispiel die Bahnsteige in Walkenried jenseits einer Länge von 45 Metern nicht mehr betretbar. Bei planmäßig vorkommenden Doppeltraktionen mit Triebwagen VT 648 (zum Beispiel Northeim ab 21.06 Uhr, Walkenried 21.52 Uhr) kann aus dem hinteren Triebwagen schlicht und ergreifend nicht mehr ausgestiegen werden, weil der Räumdienst dort nicht nur nicht geräumt hat, sondern obendrein den übrigen Schnee noch wie einen Wall davorgeschoben hat.
Es besteht - ganz klar gesagt - Gefahr für die Gesundheit der Fahrgäste
...weiter 

Süd-Westharzstrecke: Marode Infrastruktur in Gittelde lässt Anschlüsse platzen (Stand: 25.01.2010)
Spätestens seit dem Fahrplanwechsel am 13.12.2009 kommt es bei den Zügen der Westharzstrecke auf jede Minute an. Zu den gewohnt schlanken, also mit wenig Wartezeit verbundenen Anschlüssen in Herzberg und Braunschweig sind nun zweistündlich noch solche in Seesen hinzugekommen. Diese sind Bestandteil des „IC-Wegfall-Ersatzpakets“ von Landesnahverkehrsgesellschaft (LNVG) und Bahn und sollen einmal die IC und zum anderen die vor einem Jahr gestrichenen Anschlüsse in Salzgitter-Ringelheim kompensieren.
Doch genau einen Tag vor dem Fahrplanwechsel brach die jahrzehntealte Infrastruktur des Kreuzungsbahnhofs Gittelde zum ersten Mal zusammen ...weiter 
Siehe auch Harz-Kurier Artikel http://www.harzkurier.de/news.php?id=10190

Initiative: Bei Ausschreibung des Zugverkehrs auf durchgehende Verbindungen achten (Stand: 11.01.2010)
Die LNVG hat jüngst angekündigt, bis 2015 den Zugverkehr im Harz-Weser-Netz in mehreren Losen auszuschreiben und zu vergeben. Das ist im Prinzip für die Kunden des Nahverkehrs eine gute Nachricht, denn alle Erfahrung zeigt, dass nach Ausschreibungen bessere Leistungen und vor allem ein besserer Service angeboten werden. Interessanter Weise auch bei der Deutschen Bahn, die erstaunlicherweise wieder zum Einsatz von Zugbegleitpersonal fähig ist, wenn sie es denn muss. Personal, welches wohlgemerkt Fahrscheine verkauft und berät – etwas, was uns im Südharz nun schon viele Jahre fehlt, aber andernorts, zum Beispiel beim „Harz-Elbe-Express“ oder der NordWestBahn, längst üblich ist. Dort gibt es sogar Fahrscheinautomaten und Faltblätter mit Informationen im Zug – davon träumen wir hier schon lange. Es geht auch bei der DB, wie die Züge zwischen Nordhausen und Erfurt beweisen
...weiter   

Westharzstrecke Braunschweig – Herzberg: Kaum noch pünktliche Züge und reihenweise Anschlussverluste  (Stand: 11.01.2010)
Auf der Westharzstrecke der Deutschen Bahn zwischen Braunschweig und Herzberg ist seit einigen Wochen gründlich „der Wurm drin“. Besonders am Vormittag häufen sich die Zugverspätungen mit Anschlussverlusten. Als Grund wird zumeist eine „Weichenstörung“ angegeben.

Am Montag, den 4.1. vormittags war es mal wieder so weit: Ankunft des Zuges aus Braunschweig, planmäßig um 9.21 Uhr in Herzberg, mit knapp 20 Minuten Verspätung und Verlust der Anschlüsse nach Nordhausen und Göttingen. Abfahrt des Gegenzuges mit 10 Minuten Verspätung. Infolge des Kreuzungsaufenthaltes in Gittelde erhielt auch der nachfolgende Zug nach Herzberg rund 10 Minuten Verspätung… und so weiter.

Am 7.1. vormittags ein noch schlimmeres Bild. Teilweise bis zu 30 Minuten Verspätung wiesen die Züge auf. Anschlüsse in Herzberg nach Göttingen, in Seesen nach Kreiensen, in Braunschweig nach Berlin gab es natürlich nicht. Wieder wurde eine „Weichenstörung“ als Grund benannt. Dies war auch an den 2 Tagen vor Fahrplanwechsel am 11. und 12.12.2009 schon der Fall gewesen ...weiter   

Initiative: Auch ein Nicht-Ereignis kann erfreuen (Stand: 11.01.2010)
Für gewöhnlich kommentieren wir hier für den ÖPNV mit Bahn und Bus erfreuliche oder – leider wesentlich häufiger – unerfreuliche Ereignisse. Ganz selten gilt es einmal, ein ausgebliebenes Ereignis zu kommentieren.

Ob wir in der kommenden Woche über ausgebliebene Verspätungen im Zugverkehr im Südharz angesichts neuer Schneefälle schreiben dürfen, steht noch dahin. Aber ein Ereignis, welches uns mit schöner Regelmäßigkeit zum Jahreswechsel ereilt hat, ist dieses Mal tatsächlich ausgeblieben:
Die übliche Preiserhöhung des VSN
...weiter   

500. Newsletter der Initiative mit historischem Video von der Grenzöffnung 1989 (Stand: 03.01.2010)
In diesen Tagen verschicken wir unseren 500. Newsletter. Seit Gründung der Initiative 1997 dienen E-Mails als Hauptkommunikationsmedium innerhalb der Initiative, um den gleichen Informationsstand innerhalb der angeschlossenen Verbände sicherzustellen. Ende 1997 haben wir daraus einen journalistisch bearbeiteten Newsletter abgeleitet.
Aktuell erhalten über 160 Interessierte unseren Newsletter. Die Empfänger sind Vertreter der uns unterstützenden Umwelt- und Verkehrsverbände, Entscheidungsträger des ÖPNV, Politiker auf Kommunal- Landes- und Bundesebene sowie interessierte ÖPNV-Kunden.
Stets war es und ist es auch zukünftig unser Ziel über Sachverhalte zu berichten, die uns als ÖPNV-Kunden wichtig sind bzw. uns als selbstverständlich erscheinen. Bei zu großer Abweichung unserer Erwartungshaltung von den tatsächlichen Gegebenheiten haben wir entsprechende Forderungen und auch Lösungsansätze in unseren Newslettern formuliert. 
So sprachen wir uns in unseren Newslettern u.a. nachdrücklich für Sanierungen, Bauarbeiten außerhalb der Winterzeit, besser organisierten SEV, neue attraktivere Züge, besser abgestimmte Fahrpläne und Ausschöpfung der zugewiesenen ÖPNV-Mittel aus
...weiter   

Harz-Kursbuch 2010: Erweiterung der Darstellung von Verbindungen im Südostharz (Stand: 02.01.2010)
Über die Feiertage bestand ausreichend Gelegenheit, die Fahrpläne der VGS-Südharzlinie und die der Bahn im Raum Aschersleben-Hettstedt noch einmal abzugleichen. Um den sehr regelmässigen und auch am Wochenende umfangreichen Busverkehr parallel zur „Kanonenbahn“ darstellen zu können, wurde neben Hinweisen auf Busanschlüsse in Aschersleben in der Relation Magdeburg – Hettstedt noch eine neue Tabelle „zu 50“ eingefügt, in welcher der Busverkehr zwischen Aschersleben, Hettstedt und Lutherstadt Eisleben bzw. Sangerhausen mit entsprechenden Zuganschlüssen erläutert wird. Die beiden hier im Stunden- bzw. am Wochenende 2-Stunden-Takt verkehrenden Linien gehören zu den Grundlinien des Landes Sachsen-Anhalt. Zusätzlich gibt es noch die Buslinie Hettstedt – Sangerhausen mit einigen Fahrten Mo bis Fr.
Hingewiesen sei an dieser Stelle auch auf weitere Zug-Bus- oder Bus-Bus-Anschlüsse
...weiter   

Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen vereinbaren Wettbewerbsfahrplan -
Alle grenzüberschreitenden Schienennahverkehre werden bis 2014 ausgeschrieben
 (Stand: 02.01.2010)
Gemeinsame Presseinformation 

  • der Landesnahverkehrsgesellschaft Niedersachsen mbH (LNVG),
  • der Region Hannover, des Zweckverbandes Nahverkehr Westfalen-Lippe (NWL)
  • und des Zweckverbandes Großraum Braunschweig (ZGB)

Hannover, Unna, Braunschweig, den 22.12.2009
Unter Federführung der Landesnahverkehrsgesellschaft Niedersachsen (LNVG) haben die
niedersächsischen Aufgabenträger für den Schienenpersonennahverkehr (SPNV)
gemeinsam mit dem angrenzenden nordrhein-westfälischen SPNV-Aufgabenträger eine
Rahmenvereinbarung über die langfristige Wettbewerbsplanung unterzeichnet. LNVG,
Region Hannover, Zweckverband Großraum Braunschweig (ZGB) und Zweckverband
Nahverkehr Westfalen-Lippe (NWL) legen darin die Eckpunkte für die Durchführung künftiger
Ausschreibungen fest
 ...weiter   
Quelle: http://www.lnvg.niedersachsen.de/download/pi/2009-12-22.pdf

Übersicht 1999 Übersicht 2000 Übersicht 2001 Übersicht 2002 Übersicht 2003 Übersicht 2004 Übersicht 2005 Übersicht 2006 Übersicht 2007 Übersicht 2008 Übersicht 2009